Der Sommerpause folgen Wochen der WahrheitAssenheim trifft auf Kaarst und Iserlohn

Der Sommerpause folgen Wochen der WahrheitDer Sommerpause folgen Wochen der Wahrheit
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Nach der vierwöchigen Sommerpause reisen die Rhein-Main Patriots am Samstag zu den Crash Eagles Kaarst. Ein Gegner, den man auf Augenhöhe sieht. Das Team aus dem Rheinland steht lediglich vier Punkte vor den Hessen. Schon das Hinspiel in Assenheim zu Saisonbeginn verlief äußerst ausgeglichen. Dennoch sind die Crash Eagles Favorit. Aber mit der Neuverpflichtung von Phil Hamer und der Tatsache, dass Torwartroutinier Ingo Schwarz ebenfalls in Kaarst mit dabei sein wird, sieht man sich bei den Patriots recht ordentlich aufgestellt, die ersten Punkte auf fremden Platz einfahren zu können.

Nur einen Tag später kommt dann das Spitzenteam der Samurai Iserlohn in die Wetterau. Um 17 Uhr will man zu Hause alles daransetzen, das Abstiegsgespenst in Assenheim zu vertreiben. Mit drei Punkten am Wochenende wäre es eine sehr gute Ausbeute. „Wo und wann wir diese Punkte allerdings holen, ist völlig offen. Ich schätze die Chancen in Kaarst und zu Hause gegen Iserlohn nahezu gleich ein. Beide Spiele werden sehr schwer, doch sind wir uns unserer Situation bewusst, von daher werden wir alles dran setzen“, so Trainer Stefan Napravnik.

Bei ihrem Vorhaben müssen die Patriots weiter auf die gesperrten Sven Schlicht, Christian Unger, Pierre Wex und Dennis Schlicht verzichten, die voraussichtlich auch in dieser Saison nicht mehr für die Patriots auflaufen werden.  Zum Strafmaß sagt Vorsitzende Jürgen Pfannmüller: „Dass die Matchstrafen alle gerechtfertigt waren, steht außer Frage, doch die Höhe der Spielsperren finde ich zu hoch. Wir haben bei keiner unserer Strafen einen gegnerischen Spieler in irgendeiner Weise verletzt oder hinterrücks angegangen. Wiederholungstäter waren es auch nicht. Dafür Strafen von sieben bis 15 Spielen in einer Saison, die 22 Spiele beinhaltet, auszusprechen, finde ich persönlich absolut überzogen. Diese Strafmaßnahmen schaffen bei uns leider nur Misstrauen und Frustration, was eigentlich nicht sein soll. Schiedsrichter stehen dadurch bei Entscheidungen noch stärker in der Kritik, was meines Erachtens nicht der richtige Weg sein kann. Da muss eine Klärung her.“