Der Heimnimbus ist weg

Da war mehr drinDa war mehr drin
Lesedauer: ca. 1 Minute

Nun ist es doch passiert – der Tabellenführer der 1. Skaterhockey-Bundesliga Nord, die Highlander Lüdenscheid, knackte am Samstagabend als erstes und bislang einziges Team der Liga die „Festung“ Scandlines-Arena. Die Nasenbären müssten sich nach einer schnellen und intensiv geführten Partie schließlich mit 4:9 (0:4, 3:3, 1:2) geschlagen geben und verpassten es, sich bereits in dieser Phase der Saison etwas von den Play-down-Plätzen abzusetzen.

Die Geschichte des ersten Drittels ist schnell erzählt – gut stehende Gäste brachten die etwas ungeordnet wirkende Hintermannschaft der Rostocker ein ums andere Mal in Verlegenheit und erspielten sich nicht nur sogleich ein Übergewicht, sondern wussten dies auch abgeklärt und routiniert in Tore umzumünzen. So stand es zur ersten Pause 0:4.

Erst nach gut 32 für Rostock torlosen Minuten – es stand mittlerweile 0:6 – durften die Nasenbären zum ersten Mal Jubeln, nachdem sie zuvor stets am stark haltenden Tobias Opfermann zwischen den Pfosten der Gäste und dem eigenen Unvermögen gescheitert waren. David Hördler nutze Rydins Vorlage und verkürzte auf 1:6 für die Seinen. Dem siebten Treffer des Tabellenführers folgte das 3:7 der Rostocker durch Hördler und Brümme. Den vierten Treffer für die Nasenbären markierte Christian Herrmann.