Der erste Sieg

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Endlich Punkte! Im fünften Saisonspiel in der 1. Skaterhockey-Bundesliga gelang den Düsseldorf Rams der erste Sieg. Als Gast bei den Dragons in Heilbronn konnten die Rheinländer die Leistungssteigerung der letzten Spiele bestätigen und zogen verdient als Sieger von des Gegners Platz. Am Ende stand ein 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)-Erfolg.

Obwohl das Spiel kurios anfing, konnten die Rams schnell wieder an Stabilität gewinnen. Schon nach 20 Sekunden lag der Ball im Gehäuse von Goalie Marius Zimmermann, und alle Düsseldorfer Akteure guckten sich überrascht an. Zimmermann parierte den ersten Schuss, doch der Heilbronner Spieler konnte den Ball mit einem „Bauerntrick“ der unaufmerksamen Defensive ins Netz legen. Im Anschluss aber kein Anzeichen von Unsicherheit. Im Gegensatz, einige Überzahlgelegenheiten verhalfen den Widdern gut ins Spiel zu kommen. Mathieu van Hout passte in einer dieser 4:3-Situationen den neben das Tor geschlichenen Raphael Scheu genau auf die Kelle, Scheu lenkte dann diesen Ball direkt unhaltbar in den Winkel zum 1:1.

Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel phasenweise sehr hektisch und durch viele Ballverluste bestimmt. Dass dieses Drittel gewonnen wurde, lag zum einen am märenstarken Marius Zimmermann und dem Metallgehäuse seines Tores, zum anderen an Jerome Bonin, der sich nach Pass von Sebastian Kühn ein Herz fasste und einfach mal abzog. „Schönes Ding“ zur Führung.

Im den letzten 20 Minuten konnten die Rams ihre Führung weiter ausbauen. Nachdem sich „Oldie“ Arno Meiswinkel energisch auf der rechten Seite durchsetzte, spielte er einen Diagonalpass auf Volker Burgers. Burgers knallte dieses Anspiel in bester Torjägermanier unter die Latte zur 3:1-Führung. Der Anschlusstreffer der Heilbronner gelang in Düsseldorfer Unterzahl. Die Düsseldorfer Überzahl hatte darauf aber prompt eine Antwort: Erneut war es das Duo Scheu / van Hout, die erfolgreich waren, nur bei diesem Treffer hatte Scheu nicht mehr allzu große Mühe, die orange Kugel über die Linie zu schieben. Der Fernschuss von van Hout konnte nicht aus der Gefahrenzone gelenkt werden, und Scheu stand wieder einmal goldrichtig.

Nun freuen sich die Widder den „Teufeln“ zum zweiten Mal ins Gesicht zu schauen. Am Samstag, 3. Mai, folgt das Heimspiel gegen die Langenfeld Devils – da ist auch noch eine Rechnung offen...