Der erste Einsatz für Manfred Schmitz

Ducks starten gegen AhausDucks starten gegen Ahaus
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Manfred Schmitz ist umgezogen. Von Wanheimerort nach Ungelsheim. „Jetzt wohne ich noch näher an der Halle Süd. Da war es doch klar, dass ich zurückkomme”, lächelt der Bundestrainer im Skaterhockey vor sich hin. Tatsächlich kam es auch für Schmitz überraschend, dass er nun schon zum dritten Mal beim Bundesligisten Duisburg Ducks an der Bande steht. Genau genommen steht er zum ersten Mal an der Bande. „Am Montag habe ich erstmals die Halle seit dem Umbau erlebt. Gar nicht schlecht”, ist der Coach mit den neuen Voraussetzungen bei seinem alten Verein zufrieden. Sein erster Einsatz steht ihm bereits am morgigen Donnerstag, 1. Mai, um 19 Uhr bevor. Dann treffen die Enten zu Hause in der zweiten Rundes des ISHD-Pokals auf den Süd-Bundesligisten Uedesheim Chiefs aus Neuss.

Als Schmitz aufhörte – sowohl beim ersten als auch beim zweiten Mal vor rund drei Jahren war die Doppelbelastung als Vereins- und Bundestrainer der Hauptgrund. Als Ulf Steeger nun aber aus beruflichen Gründen passen musste, sagte er wieder zu. „Es hat sich einiges geändert”, berichtet Schmitz. „Das Umfeld der Nationalmannschaft ist mittlerweile sehr professionell. Ich habe einen Teammanager und einen Co-Trainer. Das läuft”, sieht der Bundestrainer im Aufwand kein Problem mehr. „Natürlich habe ich mit dem Verband gesprochen. Der ISHD-Vorstand weiß, dass ich zwischen Vereinsarbeit und meinem Job als Bundestrainer trennen kann. Das habe ich schon unter anderen Umständen bewiesen.”

Seit 2005 hat sich das Team stark verändert. Neue Spieler, junge Leistungsträger sind dazu gekommen. Beste Beispiele dafür sind Dominik Müller und Sebastian Schneider. Und steht ab dem 3. Mai auch noch mit Marcel Handrich ein weiterer Nationalspieler im Team. Bekanntlich wechselte er aus Uedesheim nach Duisburg. „Wenn er gut drauf ist, kann er einen Mannschaft alleine erschießen”, ist er mit dem, was er vorfindet, sehr einverstanden. Daher sind die Ziele klar: „Ich kann in Duisburg nicht tiefstapeln. Dann nähme mich doch keiner ernst.” Also geht es um Meisterschaft, Pokal und Europapokal, „zumal wir beim ersten Europapokal, den wir ausgerichtet haben, früh ausgeschieden sind.”

An den Reihen wird sich zunächst nichts ändern. Mindestens bis zum internationalen Rams-Turnier in Düsseldorf zu Pfingsten. „Ich will das spielerische Element etwas stärker betonen und am Torabschluss arbeiten”, formuliert Schmitz seine aktuellen Aufgaben. Aber zunächst steht erst einmal die schwere Aufgabe gegen Uedesheim an . . . (the)