Der Akku ist wieder voll

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Am Samstag steht das Duell mit den punktgleichen Rhein-Main Patriots auf dem Programm. Um 19 Uhr beginnt die Partie in Assenheim. Eigentlich dürfen die Chiefs nicht patzen beim erwartet starken Aufsteiger, der bereits beide Punkte aus dem „Chiefs Garden“ entführte und im Mai einen 4:8 Rückstand noch in einen 9:8-Sieg ummünzen konnte. „Daran denke ich besser nicht mehr zurück“, mein Elesen rückblickend auf diese enttäuschende Partie.

Denn das kommende Spiel findet unter nahezu komplett anderen Voraussetzungen statt – was vor allem am Kader der Hessen liegt. Aufgrund von Sperren und Verletzungen haben die Patriots in der Sommerpause sage und schreibe sieben neue Spieler geholt, Dimensionen die bislang nicht mal von den Chiefs erreicht wurden. Darunter auch zwei international bekannte Inlinehockeyspieler aus den USA und England. „Chavira ist definitiv der weltbeste Inlinehockeyspieler mit Puck. Mal sehen wie er mit dem Ball zurecht kommt“, kennt Elesen seine Pappenheimer. „Aber mal eben sieben Neue zu integrieren, ist auch keine leichte Sache.“ Elesen geht davon aus, „das es auf jeden Fall ein schweres Spiel wird.“ Ähnlich wie auch im Hinspiel erwartet der Niederländer eine spannende und bis zum Ende packende Partie. „Beide Teams brauchen die Punkte und werden sich nichts schenken. Einen Favoriten gibt es für mich nicht. Tagesform, Disziplin, Konzentration und Siegeswille werden das Spiel am Ende für eine Mannschaft entscheiden, die hoffentlich Uedesheim heißt.“

Personell werden die Chiefs gut gerüstet nach Assenheim reisen. Lediglich Denis Nimako fällt am Samstag aus. Dafür ist mit Marc Höveler ein altbekanntes Gesicht dabei. Bereits im Jahr 2008 hatte Höveler mal bei den Chiefs ausgeholfen und in sechs Spielen 13 Tore und insgesamt 18 Punkte produziert.

Nach dem Uedesheimer Schützenfest steht den Chiefs ein Doppelwochenende ins Haus: am 17. September geht es zum Derby nach Kaarst, am Tag darauf kommt Schwabmünchen nach Uedesheim. Das letzte Spiel der Vorrunde steigt am 25. September im „ChiefsGarden“ gegen Köln.