Dem „Zweier“ soll ein „Dreier“ folgenDuisburg Ducks

Dem „Zweier“ soll ein „Dreier“ folgenDem „Zweier“ soll ein „Dreier“ folgen
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Schon nach dem Spiel war den Enten anzumerken, wieviel Kraft dieses Spiel gekostet hatte. „Es ist einfach ein Riesenunterschied, ob die dreimal 20 Minuten weitgehend durchlaufen oder wie seit dieser Saison gestoppt werden“, so der Coach. Und zudem gab es ja obendrauf das Penaltyschießen – und das war übrigens eine Premiere. „Wir waren bislang der einzige Bundesligist, der seit der Einführung dieser Regel vor einem Jahr noch nie ins Penaltyschießen musste.“ Dafür ging es ja gleich mal ganz gut los.

Gegen den Aufsteiger IHC Atting, der am Sonntag ab 16 Uhr in der Halle Süd zu Gast sein wird, hoffen die Enten natürlich auf die volle Punktzahl. Dennoch wird die Partie gegen die Mannschaft aus dem Landkreis Straubing-Bogen kein Selbstläufer. Der Neuling ist mit zwei Siegen in Krefeld und Assenheim sowie einer klaren Niederlage in Köln gestartet und führt die zum einen noch recht frische, zum anderen recht „schiefe“ Tabelle der 1. Bundesliga an. „Gegen Aufsteiger ist es gerade zu Beginn einer Saison schwer zu spielen, dann wenn die Aufstiegs- und Anfangseuphorie noch da ist“, nimmt Fydrich den Gegner nicht auf die leichter Schulter. Die Attinger Wölfe bestreiten zu Beginn der Saison eine Serie von Auswärtsspielen, da die Heimspiele auf der dann später abgetauten Fläche des Straubinger Eisstadions ausgetragen werden. Dem liegt eine Ausnahmegenehmigung zu Grunde, da in Atting wohl der Bau einer neuen Halle ansteht. So spielen die Wölfe bereits am Samstag im Ruhrgebiet und treten bei den Rockets Essen an, die sich aufgrund eines Sponsoringvertrags seit dieser Spielzeit Wohnbau Rockets Essen nennen. „Das ist eine gute Gelegenheit, Atting unter die Lupe zu nehmen“, sagt Fydrich.

Was das Personal angeht, gibt es bei den Ducks keine Veränderungen im Vergleich zum Augsburg-Spiel. Neuzugang Brandon Bernhardt muss noch zwei Spiele seiner Wechselsperre absitzen.