Deggendorf Pflanz verpassen Play-offsMerdingen und Freiburg zu stark

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Sowohl in Merdingen als auch in Freiburg war nichts zu holen. Gab es am Samstag eine 9:16-Niederlage, bei der sich die Pflanz, allen voran Juniorentorwart Marco Kammerer, noch ordentlich verkauften, war man am Sonntag in Freiburg vom Eröffnungsbully an schlichtweg chancenlos.

Lange Zeit konnte man mit dem neuen Vorrundenmeister mitspielen. Erst Mitte der zweiten Drittels nahm man sich nach einer unglücklich, dummen Aktion selbst etwas aus dem Spiel. Merdingens Topreihe um die Eishockeyprofis Linsenmaier und Peleikis betsraften dies eiskalt und waren kaum mehr zu stoppen. Einzig Marco Kammerer konnte die beiden zeitweise noch stoppen, was ihm ein Sonderlob von Coach Bauer einbringt: „Marco hat ein überragendes Spiel absolviert. Ohne ihn hätten wir deutlich höher verloren. Er hat Manu mehr als würdig vertreten und gezeigt, welch Potential in ihm steckt. Ich hoffe er bleibt nun einmal eine längere Zeit von Verletzungen verschont, dann haben wir sicher eines der stärksten Torhüterduos der Liga.“

Wie erwähnt waren die Pflanz tags darauf in Freiburg absolut chancenlos. Die ebenfalls mit höherklassigen Eishockeyspielern gespickte Mannschaft von Dirk Müller kontrollierte von Beginn weg die Partie nach Belieben. Zehn Minuten spielten die Pflanz taktisch clever und hatten nur mit DEL2-Profi Mirko Sacher Probleme. Doch diese zehn Minuten, in denen die Pflanz nur hinterherliefen und kaum für Entlastung sorgen konnten, raubten den ohnehin vom Vortag schon gebeutelten Deggendorfern die letzten Kraftreserven. Die spritziger und leichtfüßiger wirkenden Freiburger nutzten dies eiskalt aus un erhöhten Tor um Tor. Irgendwann gab sich ein Großteil der Pflanz-Mannschaft dem Schicksal geschlagen. Mehrfach blickte man in leere, ratlose, enttäuschte Gesichter, ob des anstehenden Aus im Play-off-Kampf. Am Ende schalteten die Beasts drei Gänge zurück und die Pflanz kamen noch zu dem ein oder anderem Treffer.

Coach Bauer zum Wochenende: „Wir hatten uns sicherlich viel vorgenommen und die Hoffnung war da, auch wenn wir wussten, dass es ein kleines Wunder braucht. Letztendlich muss man aber akzeptieren, dass Freiburg mit dieser Aufstellung nicht zu schlagen war. Wir gratulieren den Beasts zum Einzug in die Play-offs und wünschen viel Erfolg. Wir spielen nun eben Trostrunde und greifen kommende Saison wieder voll an.“