Debakel gegen Köln – Kaarst zurück in Liga 2Crash Eagles Kaarst

Debakel gegen Köln – Kaarst zurück in Liga 2Debakel gegen Köln – Kaarst zurück in Liga 2
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Die Eagles schienen dem Druck nicht gewachsen zu sein und fielen von Beginn an in eine wahre Schockstarre. Köln immer einen Schritt schneller konnte nach Belieben schalten und walten. Kaarst zeigte keine Gegenwehr, weder spielerisch, noch kämpferisch. So war das Spiel bereits nach acht Minuten entschieden. Bankewitz, Esser, Holzapfel und erneut Bankewitz in Überzahl  spielten eine schnelle 4:0 Führung heraus und beendeten den Tag von Eagles Keeper Malte Rütten. Aber auch die Hereinnahme von Torwart Inger brachte nicht den erhofften Weckruf. Kaarst weiter konsterniert und musste zusehen, wie Köln die Gastgeschenke dankend annahm. Bis zum Ende des ersten Drittels schraubte Köln das Ergebnis auf 0:10 hoch, das Debakel war nach 20 Minuten perfekt. Holzapfel zum zweiten, Wehrheit, David Weisheit, erneut Bankewitz und Esser hatten getroffen, viermal davon in Überzahl.

Im zweiten Drittel dasselbe Bild. Köln dominant, Kaarst chancenlos, auch wenn die Hausherren nun zu ersten Torchancen kamen und Köln durch konsequenteres Zweikampfverhalten ein ums andere Mal vom eigenen Gehäuse fernhalten konnten. Dennoch ging das zweite Drittel deutlich mit 0:5 an die Gäste. Drei der fünf Tore erzielte Köln in Überzahl. Kemmerling, die Weisheit Brüder und Bankewitz sammelten fleißig Scorerpunkte.

Gleich zu Beginn des Schlussabschnittes erhöhte Esser auf 0:16. Danach dauerte es zehn Minuten, bis ein weiteres Tor fiel. Ungewöhnlich für das heutige Spiel. Kemmerling beendete mit einem Doppelschlag die kurze Durststrecke, ehe Mackenstein im Powerplay der Ehrentreffer für die Eagles gelang. Köln antwortete postwendend durch Marke und Bankwitz besorgte wenig später in Überzahl den zwanzigsten Treffer für Köln. Doch damit nicht genug. Esser und Bury legten noch zweimal nach und besiegelten die blamable Vorstellung der Kaarster, die dadurch als erster Absteiger feststehen.

Kaarst muss die Niederlage schleunigst verarbeiten. Denn bei noch zwei ausstehenden Spielen in der Meisterschaft möchte man zumindest die rote Laterne an die Krefelder abgeben. Nicht zu vergessen das Pokalfinale, dass die Eagles Ende September als Trostpflaster für den unglücklichen Saisonverlauf nur allzu gerne erfolgreich gestalten möchten.