Das war deutlich

Da war mehr drinDa war mehr drin
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Beim 14:4 (6:1, 2:2, 6:1)-Heimspieldebüt in der 1. Skaterhockey-Bundesliga gegen die Skating Bears aus Krefeld konnten die Rostocker Nasenbären nach zwei Auswärtsniederlagen zu Beginn ihrer ersten Spielzeit im Oberhaus diesmal so richtig Selbstvertrauen tanken und die ersten zwei Punkte der Saison für sich verbuchen.

Mit viel Elan aus dem Testspiel letzter Woche gingen die Hausherren in diese Partie und es dauerte keine drei Minuten, dann waren sie mit ihrem Spiel erfolgreich – Ciupka setze Brown ins Szene und dieser netzte zur 1:0-Führung ein. Bereits knappe zwei Minuten später glänzte er dann bereits wieder als Vorbereiter und legte für Hördler auf, der das 2:0 für seine Farben besorgte. Den zwischenzeitliche 1:2-Anschluss der Gäste durch Patrick Hendrix machte Paul Paepke mit seinem Treffer schnell vergessen. Vorher schon als Vorlagengeber erfolgreich, erledigte Rostocks Nr. 66 die nächsten beiden Treffer für die Nasenbären dann selber und der sechste Treffer durch Paepke besiegelte dann den 6:1-Pausenstand.

Die „Gardinen-Predigt“ von Bears-Kapitän Michael Reinberg schien zunächst gefruchtet zu haben, denn die Rheinländer kamen wesentlich aufmerksamer und geordneter aus der Kabine und wussten zunächst den Spielfluss der Mecklenburger besser zu stören. Trotzdem waren es dann die Hansestädter, die mit ihrem siebten Treffer nach gut sechs Minuten im zweiten Abschnitt durch Busche dort weiter machten, wo sie nach 20 Minuten aufgehört hatten. Erst jetzt kamen die Gäste durch Tore von Sebastian Müller und Dennis Holthausen zu ersten Erfolgerlebnissen in diesem Drittel, das nach Treffer Nummer acht für den Aufsteiger erneut durch Robert Busche, mit 2:2 unentschieden endete.

Auch im letzten Spielabschnitt machte sich das Fehlen von Coach Klein aufseiten der Krefelder besonders schmerzlich bemerkbar, denn während die Nasenbären, bedingt durch den erneut aufflammenden Offensivdrang der Gäste, die sich bietenden Räume zu nutzen wussten, waren die Bären vor dem Rostocker Tor oft zu harmlos, vergaben selbst in aussichtsreichster Position oder scheiterten wiederholt am glänzend aufgelegten Felix Thomas zwischen den Pfosten der Warnowstädter. Speziell über Konter und im Powerplay wussten die Nasenbären nun zu überzeugen, gingen am Ende mit einer Reihe sehenswert herausgespielter Treffer durch Ciupka, Gebauer (2), Hördler, Schneider und Herrmann am Ende mit einen überzeugenden und deutlichen 14:4 als Sieger vom Platz.