Das alte Schlagerspiel der 90er-Jahre

Das alte Schlagerspiel der 90er-JahreDas alte Schlagerspiel der 90er-Jahre
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Daran kann sich wahrscheinlich auf Düsseldorfer Seite nur noch der heutige Trainer Kjell Wilbert erinnern. Er lief bis 2008 insgesamt 346 Mal für sein Team auf. Auf Kaarster Seite stand nur der heute 27 jährige Verteidiger Bastian Dietrich in der Endphase dieser Duelle auf dem Feld.

Ansonsten hat sich seither sehr viel in beiden Vereinen verändert. Die Rams begannen ein paar Jahre früher mit der Nachwuchsförderung und stärkten ihre Nachwuchsteams von Jahr zu Jahr. Konsequenterweise besteht die heutige Mannschaft aus vielen Eigengewächsen. Kaarst hat einen ähnlichen Weg eingeschlagen, allerdings erst vor drei Jahren. Das hat zur Folge, dass im Kader der Trainer Opial und Hellwig im Moment erst drei Junioren auflaufen. Weitere drei Youngster stehen im Fokus des Trainergespanns und werden bald ihre ersten längeren Einsätze erhalten. Dominik Boschewski und Jonas Dietrich durften im Köln Spiel schon einmal für die letzten zehn Minuten Bundesliga-Luft schnuppern.

Der Saisonstart der Düsseldorfer verlief überraschend gut. Nach vier Spielen hatten sie erst einen Punkt abgegeben. Mittlerweile legten sie noch drei weitere Siege und ein Unentschieden nach, belegen heute nach vier Niederlagen mit 14 Pluspunkten den dritten Tabellenplatz. Damit können sie beruhigt in das alte Duell gehen. Berücksichtigen muss man aber die Anzahl er Spiele. Düsseldorf trat zwölfmal an, der Vierte Assenheim elfmal und Kaarst als aktueller Fünfter nur zehnmal. Nach Pluspunkten liegen diese Teams also theoretisch vor den Düsseldorfern. Aber das sind Rechenspielchen, die für die Meisterschaft nicht zählen. 

Nach drei Wochen Spielpause müssen die Eagles wieder den Biss und den Schwung aus den letzten Spielen abrufen. Die Ramser haben den Vorteil vor zehn Tagen ihr eigenes Turnier gespielt zu haben. Dabei bleibt der Spielfluss erhalten und wir werden sehen, wer daraus mehr Kapital schlagen kann. Die Landeshauptstädter haben insgesamt sieben verschiedene Torschützen, die sich ziemlich gleichmäßig auf den ersten Plätzen abwechseln. In Kaarst ist wieder Tim Hauck der erfolgreichste Scorer, knapp gefolgt von Sascha Drehmann, der am letzten Wochenende zum ersten Mal im Nationalmannschaftsdress gegen die Schweiz auflief. Motivation genug, auch im Derby eine Top-Leistung abzurufen.


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