CSC wirft in Berlin den sicheren Sieg weg15:16-Niederlage nach Penaltyschießen

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Furios starteten die Krefelder in Berlin, die ohne vier Stammspieler an die Spree gereist waren.  Die Buffalos, die mit DEL-Star Marcel Müller und diversen weiteren Eishockeyspieler aufliefen, wussten nicht, wie ihnen geschah. Krefeld spielte Berlin mit hohem Tempo und großer Spielintelligenz teilweise schwindelig und erzielte folgerichtig sieben Tore zum hochverdienten Zwischenstand zur ersten Drittelpause – 7:2.

Berlin nutzte die Drittelpause, um sich neu zu sortieren, und wurde im zweiten Drittel mehr und mehr zu einem ebenbürtigen Gegner. Berlin ging nun ebenfalls hohes Tempo und wurde nach und nach immer gefährlicher. Auf beiden Seiten brannte es lichterloh vor den beiden Torhütern und es entwickelte sich ein rassiges Zweitligaspiel auf Erstliganiveau. Krefeld entschied das Drittel mit 5:4 für sich, aber den Krefeldern musste klar geworden sein, dass Berlin trotz des hohen Rückstandes nicht gewillt war aufzugeben.

Zu Beginn des dritten Drittels schien sich endgültig  alles in Richtung der Krefelder zu entscheiden. Bis zur 50. Minute erhöhten die Skating Bears auf 15:8 und der Drops schien gelutscht – und dann passierte etwas, was wohl in die Geschichte dieses Teams eingehen wird. Innerhalb von 90 Sekunden kassierte Krefeld sage und schreibe vier Gegentore, nachdem man das Match anscheinend gedanklich bereits abgehakt hatte. Berlin bekam jetzt die zweite Luft und glaubte an das Wunder. Die Krefelder waren jetzt völlig verunsichert und ließen die perfekten ersten 50 Minuten völlig vergessen. 3:30 Minuten noch zu spielen – Überzahl Krefeld. Drei 3 Tore Vorsprung, das sollte reichen – weit gefehlt. Anstatt den Ball sicher in den eigenen Reihen zu halten und die Zeit runterzuspielen, suchte Krefeld risikoreich den Torabschluss und kassiert völlig unnötig einen Konter zum 13:15. Jetzt wurde richtig gezittert und Berlin nutzte die Verunsicherung aus. Innerhalb von 18 Sekunden erzielte Berlin 70 Sekunden vor Schluss durch einen weiteren Doppelschlag den Ausgleich – praktisch ohne Gegenwehr. Fassungslosigkeit in den Gesichtern der Spieler, Trainer, Betreuer und der mitgereisten Fans. Penaltyschießen – und und da kam es wie es kommen musste. Berlin gewann nach dem 20.Penalty.

Am Donnerstag dieser Woche (19 Uhr, Horkesgath) geht es für den CSC gegen Velbert bereits weiter und dann heißt es, die Leistung der ersten 50 Minuten von Berlin 60 Minuten lang abzurufen. Am Sonntag um 18 Uhr stehen dann in einem weiteren Heimspiel die Miners Oberhausen im Pokal auf dem Programm.


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