CSC verliert erstes Saisonspiel nach schwachem AuftaktdrittelCrefelder SC

CSC verliert erstes Saisonspiel nach schwachem AuftaktdrittelCSC verliert erstes Saisonspiel nach schwachem Auftaktdrittel
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Stadionsprecher Rolf Frangen sprach über ein völlig neu formiertes Skating-Bears-Team, das ein Abenteuer Bundesliga eingeht. Und dann Punkt 19 Uhr ging das Abenteuer Bundesliga 1 für die jungen Wilden des CSC los. Zunächst standen die Routiniers auf dem Parkett, Sebastian Sdun, Jan Reiners, Michael Reinberg und Sebastian Müller. Die Bears starteten gewohnt flott, doch die Gäste hatten die erste Chance, die Marius Zimmermann parierte. Der CSC hatte fast im Gegenzug eine ebenso gute Chance. Wiederum im Gegenzug erzielten die Highlander mit einem Schlagschuss in der dritten Minute das  0:1 durch Falk Elzner. Pech hatten die Bears als Max Zillen mit einem Schlagschuss nur die Latte traf. In der fünften Minute war die Abwehr nicht ganz aufmerksam übersah Andre Bruch vor dem Tor, der den Pass  ungehindert verwerten konnte. Vom Bully weg hatten die Skating Bears gleich dreimal die Einschussmöglichkeit, doch der Gäste-Goalie parierte dreimal überragend. In der neunten Minute musste der CSC erstmals in Unterzahl agieren, was die Gäste nach nur acht Sekunden mit dem 0:3 bestraften. Torschütze war erneut Andre Bruch. Die Bars spielten engagiert weiter erspielten sich Chancen. Die Highlander nutzten jeden kleinsten Fehler der Bears aus. So war es  in der zehnten Minute erneut Andre Bruch, der mit einem lupenreinen Hattrick das 0:4 erzielte. Im Gegenzug passte Michael Reinberg schön auf Sebastian Sdun, der sich geschickt durchsetzte und mit der Rückhand zum 1:4 verkürzte. Doch wiederum mit dem nächsten Angriff erzielten die Gäste durch Marc Terry Hall das 1:5. Marius Zimmermann war bedient und ging vom Feld. Schon mit dem ersten Angriff in der zwölften Minute musste André Meyer den ersten Gegentreffer zum1:6 kassieren. Aber die Bears bemühten sich weiter und verkürzten durch einen platzierten Schuss von Dennis Winkels von der Mittellinie auf 2:6. Doch die Highlander spielten nach Belieben, hatten immer einen Spieler frei. So war es nicht verwunderlich, dass sie in der siebzehnten Minute auf 2:7 erhöhten. In der 18. Minute hatten die Bears dann in Überzahl die Chance erneut zu verkürzen, spielten dies auch richtig gut, versäumten aber den erfolgreichen Abschluss. Dann war das erste Drittel rum. Die Bears mussten sich etwas einfallen lassen, wenn sie hier kein richtiges Debakel erleben wollten.

Zu Beginn waren die Bears bemüht, das Tempo zu kontrollieren und mit schnellen Angriffen zu agieren, was ganz gut funktionierte und für gute Chance sorgte. Eine nutze Andre Kammen zum 3:7 aus, der nach Pass von Sebastian Eloo den Gäste Goalie ausspielte. Die Bears arbeiteten nun hart und körperbetont, was den Gästen nicht schmeckte, die mit zwei Bandenchecks reagierten und dann gleich zwei Minuten 2 gegen 4 spielen mussten. Das Tor der Highlander war aber durch den Goelie Mohr wie vernagelt, erneute reagierte er dreimal in einer Szene glänzend. Das Überzahlspiel war erneut überzeugend, doch ein Torerfolg wurde durch den Gästegoalie vereitelt. Die Bears machten weiter Druck, ließen die Highlander kaum noch ins Spiel kommen. Die Gäste verlegten sich aufs Kontern. Es dauerte bis zur 14. Minute im zweiten Drittel bis die Highlander einen guten Konter setzten und glücklich abschlossen, 3:8. Das sah schon ganz anders aus, was die Bears im zweiten Drittel zeigten. Die Bears dominierten ganz klar das Drittel, konnten aber die Vielzahl an Torchancen nicht in Zählbares umsetzen.

Die Skating Bears begannen auch das letzte Drittel engagiert und mit Druck, Lüdenscheid setzte aber auch nicht mehr richtig nach und wartete auf Fehler. In der sechsten Minute war es dann soweit, ein Fehlpass vor dem eigenen Tor nutzte Marc Terry Hall zum 3:9. Nun zogen die Gäste noch einmal das Tempo an, wollten den zehnten Treffer. Die Druckphase hielt aber nicht lange an. Die Highlander zogen sich ein wenig zurück, doch die Bears konnten auch nicht mehr richtig Druck aufbauen, die Torchancen waren nicht mehr zwingend. So endete der Saisonstart nach verschlafenem Spielstart mit 3:9 für die Highlander Lüdenscheid in einer recht fairen Partie ohne grobe Fouls und recht wenigen Strafzeiten.

Trotz der hohen Niederlage kann man den Bears eine starke Moral und sehr gute kämpferische Einstellung attestieren, auf die man aufbauen kann. Sicherlich war zu Beginn eine Menge Nervosität im Spiel der Skating Bears, die den einen oder anderen leichten Fehler verursachte, den die Highlander gnadenlos ausnutzten.

Am kommenden Wochenende kommt der Aufsteigen Attinger Wölfe in die Horkesgath-Arena,  die mit einem Auswärtssieg in Assenheim überraschten.