CSC steigt aus der Bundesliga abCrefelder SC

CSC steigt aus der Bundesliga abCSC steigt aus der Bundesliga ab
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Auch wenn man eine Menge Optimismus brauchte, um zu hoffen, dass die Skating Bears die fünf Punkte auf die Rhein-Main Patriots noch aufholen können, ging die Mannschaft von Trainer Thomas Spinnen hochmotiviert in das letzte Heimspiel der Saison. Verzichten musste Thomas Spinnen auf seinen Top-Stürmer Daniel Schopp und mit Jannik Jost auf einen weiteren Junioren-Nationalspieler, hatte ansonsten aber alle Mann an Bord. Die erste Minute der Partie war klar die der Panther, die folgenden zwei auch, denn die Bears bekamen gleich eine Zwei-Minuten-Strafe. Die nutzten die Gäste durch Felix Gollasch aus. Im Gegenzug konnten die Skating Bears durch Florian Lintorf ausgleichen. In der Folge hatten die Skating Bears deutlich mehr vom Spiel, hatten sehr gute Chance und gingen in der siebten Minute durch Sebastian Busch auf Vorlage von Max Zillen in Führung. In der achten Minute musste erneut ein Krefelder auf die Strafbank. Diesmal brauchte Bissendorf nur 16 Sekunden der Überzahl um durch Markus Köppl den Ausgleich für Bissendorf zu markieren. In der dreizehnten Minute durften die Skating Bears dann mal Überzahl spielen, kamen aber durch die gut stehende Verteidigung der Panther nicht durch. Als die Bears in der 19. Minute mehr damit beschäftigt waren mit ihren Gegnern zu rangeln, nutzte Felix Gollasch den Freiraum vor dem Krefelder Tor um Goalie Christian Kramer zum 2:3 überwinden zu können. Kurz darauf  war dann eine Strafe gegen den CSC angezeigt, Bissendorf spielte die Zeit bis zur Sirene ohne Goalie runter und konnte somit das Drittel in Überzahl beginnen.

So ging es also in Unterzahl für die Skating Bears ins zweite Drittel. Diesmal konnten die Panther kein Kapital aus der Überzahl schlagen. Die Bears konnten aber gleich als sie komplett waren, den Ausgleich durch Captain Sebastian Müller, der  von Sebastian Busch mustergültig bedient wurde. Keine Zeigerumdrehung später sorgte Stefan Nebel mit einem satten Schlagschuss in den rechten oberen Winkel für die erneute Führung der Gäste. Danach durften die Bears sich mal wieder im Überzahlspiel versuchen, diesmal erfolgreicher. Nach einem Schlagschuss von Dennis Winkels nutzte Sebastian Busch den Abpraller von der Rückwand zum 4:4. Etwas zu offensiv waren die Bears in der 29. Minute, als die Panther zwei auf eins auf das Krefelder Tor zuliefen und durch Lars Barlsen das 5:4 erzielen konnten.  Nahezu im Gegenzug konnten die Skating Bears durch Florian Lintorf ausgleichen, der schön von Sebastian Sdun bedient wurde. Wiederum im Gegenzug konnte Bissendorf erneut die Führung erzielen. Torschütze war Marvin Freitag auf Zuspiel von Lars Barlsen, 5:6 für die Gäste.  In der 34. Minute erneute eine Strafe gegen die Panther, die aber nichts einbrachte. Danach brannten bei einem Gästespieler die Sicherungen durch, als er Christian Kramer im Krefelder Tor rüde anging, was zur Folge hatte, dass auch ihm und einem weiteren Krefelder Spieler eben diese auch durchbrannten und danach für fünf Minuten viel Platz auf dem Feld war. Es ging zwei gegen drei weiter. Es gesellte sich nach zweieinhalb Minuten noch ein weiterer Gästespieler hinzu, so dass es mit zwei gegen zwei weiterging. Und dann ging es in die zweite Pause.

Im letzten Spielabschnitt kam zunächst ein Panther von der Strafbank, so dass diese dann kurz Überzahl hatten, wenig später hatten sie aber Unterzahl als die beiden Krefelder Sünder zurückkamen. Aber die fast zwei minütige Überzahl brachte den Skating Bears Nichts ein. Und weiter ging es mit den Strafzeiten, diesmal wieder für die Panther, aber die Bears brachten den Ball nicht gefährlich auf das Gästetor. Die Partie ging rüde weiter, ein hoher Stock eines Bissendorfer Spielers, der eine Strafe zur Folge hatte, die bereits angezeigt war, honorierte ein Krefelder mit einem Cross-Check in den Rücken eines Panther, der zurecht mit einer roten Karte geahndet wurde.  Die Panther warteten bis zur Überzahl, ehe sie versuchten ordentliche Angriffe zu starten. Kurz vor Ablauf der Ablauf der Strafe der Bears erhöhten die Gäste auf 5:7 in der 52. Minute. Nun müssten die Bears alles in die Waagschale werfen, um das Spiel noch zu ihren Gunsten zu drehen. Und es gab erneut eine Strafe gegen die Panther, eine gute Chance für die Bears den Anschlusstreffer zu markieren.  Diesmal waren die Bears erfolgreicher und konnten durch einen Schlagschuss von Florian Lintorf auf 6:7 verkürzen.  Aber das Fünkchen Hoffnung, was da gerade aufkam, wurde mit dem 6:8 durch Markus Köppl zunächst gelöscht, aber im Gegenzug flammte es wieder auf, als Max Zillen einen Abpraller zum 7:8 vollstreckte. Dann waren noch zwei Minuten zu spielen, Christian Kramer ging für einen fünften Feldspieler auf die Bank, ein Fehlpass der Krefelder und Markus Köppl netzte erneut ein und besiegelte damit den Abstieg der Bears aus der Bundesliga. Nach fünf Jahren Erstklassigkeit gehen nach Kaarst nun auch in Krefeld vorerst die Bundesliga-Lichter aus. Trotz einer guten Saison und deutlich mehr Punkten als im Vorjahr müssen die Bears nun den Gang in die Zweitklassigkeit gehen.