CSC scheidet aus

Mit Vollgas in die PauseMit Vollgas in die Pause
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Für die Skating Bears ist die diesjährige Pokalsaison beendet. Der Crefelder SC unterlag in der zweiten Runde des ISHD-Pokals beim Ligakonkurrenten Crash Eagles Kaarst mit 4:9 (2:4, 0:2, 2:3). Zum ersten Mal in dieser Saison stand Fabian Peelen an der Krefelder Bande. Er konnte seit seiner Verpflichtung erst wenige Trainingseinheiten mit seinem Team absolvieren, aber man kannte sich ja noch gut aus der vergangenen Saison.

Das Spiel begann sehr verheißungsvoll für die Bears. Nach nur 50 Sekunden schloss Wasja Steinborn einen Alleingang zur 1:0-Führung für die Gäste ab. Allerdings war das auch der einzige Lichtblick im ersten Drittel. Es lief nichts zusammen beim CSC. Kein Pass kam an und viele Verständigungsprobleme auf dem Platz waren dafür verantwortlich, dass die Eagles binnen zehn Minuten viermal zuschlagen konnten. Bei allen vier Toren machte Steffen Müller keine glückliche Figur. Beim Ausgleich zischte die Kugel über das komplette Feld und dann von der Querlatte ins Tor. Das 1:2 aus Sicht der Bears war noch unglücklicher. Treffer drei und vier fielen nur kurze Zeit später. In der Kabine sprach Fabian Peelen seinen Jungs ins Gewissen. Die klare Ansage war: „Ihr müsst mehr schießen.“ Die Bears kamen mit viel Elan aus der Kabine und wollte in den restlichen 40 Minuten das Spiel noch herumreißen, aber daraus wurde nichts. Es wurde nicht mehr geschossen, sondern fast gar nicht mehr. Immer noch ein Schlenker rechts oder links, oder der Pass zu viel waren eine Ursache dafür, dass nach 40 Minuten 6:2 für die Kaarster stand. Sebastian Sdun hatte den zweiten Treffer erzielt. In der Kabine wieder das gleiche Spiel. Die Jungs kamen hochmotiviert zum Schlussabschnitt aufs Feld, und es machte auch den Anschein, dass es diesmal klappen sollte. Wasja Steinborn konnte mit seinem zweiten Treffer das 3:6 markieren. Die Bears waren am Drücker, doch zwei unnötige Strafzeiten auf Seiten des CSC machte es den Kaarstern leicht. Eine Minute vor Schluss stand es 3:9 aus Sicht der Bears. Nickolas Neutzer konnte zwar noch das 4:9 erzielen, aber das war reine Ergebniskosmetik.

Damit scheiden die Bears im Pokal aus. Am Samstag geht aber schon der Ligaalltag weiter. Dann reist man in die Wedemark, um sich dort mit den Bissendorfer Panthern zu messen. Um den vierten Rang zu festigen wäre allerdings ein Punktgewinn in der Fremde vonnöten.


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