CSC ist abgestiegen

Mit Vollgas in die PauseMit Vollgas in die Pause
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Erhobenen Hauptes zwar, aber eben doch: Die Skating Bears verlassen nach einem starken Spiel die 1. Skaterhockey-Bundesliga Nord. Zwar siegte der Crefelder SC im letzten Saisonspiel mit 8:6 (2:3, 1:0, 4:3) gegen die Crash Eagles Kaarst. Doch weil Samurai Iserlohn ein Remis gegen die Rockets Essen gelang, müssen die Seidenstädter den schweren Gang in Liga 2 antreten.

Punkt 17 Uhr warf der Schiedsrichter den Ball zum Schicksalsspiel des CSC gegen die Crash Eagles Kaarst ein. Die Bears konnten vier Reihen aufbieten und diktierten von Beginn das Geschehen. Die Bälle wurden kontrolliert nach vorne gespielt und es waren Kampf und Emotion im Spiel. Es dauerte bis zur zehnten Minute, ehe Wasja Steinborn den Ball in kurze Eck der Kaarster drücken konnte. Doch man ging auch im Pokalspiel in Führung und brach dann bitter ein. Doch diesmal sollte es anders laufen. Doch dann gab es eine Hinausstellung gegen den CSC, doch eine Kombination konnte Dennis Holthausen zum 2:0 in Unterzahl nutzen. Die Kaarster nahmen prompt eine Auszeit. Die schien auch zu fruchten. Die Eagles drehten noch im ersten Drittel das Ganze zu ihren Gunsten auf 2:3.

Die Bears kamen aber hoch motiviert aus der Kabine und prompt fiel der Ausgleich. Patrick Büren konnte den mit einem herrlichen Trick den Ball über die Linie buchsieren. Im zweiten Drittel passierte dann nicht mehr viel und so ging man mit einem 3:3 in den letzten Spielabschnitt. Kurz nach Wiederbeginn konnte der Top-Scorer der Bears, Dennis Holthausen, die erneute Führung für den CSC erzielen. Eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Bears brachte einen Angreifer der Eagles in die Situation, vollkommen alleine vor Steffen Müller aufzutauchen. Der Eagles-Angreifer fackelte nicht lange und setzte den Ball unter die Latte. 4:4 und noch 15 Minuten auf der Uhr. Die Bears aber nahmen wieder das Heft in die Hand. Erneut war es Dennis Holthausen der den Ball am Keeper der Eagles ins Netz feuerte. Nur kurz darauf konnte Jens Meinhardt eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Eagles und netzte mit einem Drehschuss zum 6:4 für die Bears ein. War’s das? Mitnichten. Dennis Holthausen hatte noch einen. Aus dem Hinterhalt feuerte er den Ball zum 7:4 erneut ins Netz. Die Kaarster holten zu diesem Zeitpunkt ihren Keeper zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Feld. Und dies sollte Früchte tragen. Die Eagles kamen noch auf 7:6 heran, aber es reichte nicht. Alle Spieler stürmten auf Goalie Steffen Müller zu und begruben ihn unter sich.

Gegen 21:44 Uhr war es dann aber traurige Gewissheit. Essen hätte in Iserlohn gewinnen müssen, um dem CSC noch einen Platz in der Relegation zu verschaffen, doch die Samurais kämpften den Rockets ein 5:5 ab und sind damit auf eben diesem Relegationsplatz, während der CSC direkt absteigt.

Das Ziel ist aber ganz klar: der direkte Wiederaufstieg.