CSC gewinnt beim 21-Tore-Schützenfest11:10-Erfolg für Krefeld gegen Lüdenscheid

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Die ersten kleineren Torchancen hatten die Bears und in der dritten dann eine große. Jan Lankes legte mustergültig auf den heraneilenden Wasja Steinborn, der dem Gästegoalie keine Chance ließ. Aber die Highlander schlugen nur zwei Minuten später nach einem ebenso schönen Angriff durch André Bruch zurück und glichen aus. In der sechsten Minute gingen dann die Gäste durch Lukas Kleinschmidt mit 2:1 in Führung. Nun machte Lüdenscheid mehr Druck, während der CSC versuchte sein Spiel zu ordnen. Das gelang aber nicht und Lüdenscheid erhöhte erneut durch Kleinschmidt auf 3:1. Doch die Bears ließen die Köpfe nicht hängen. Einen schöner Pass von Dustin Diem an den kurzen Pfosten musste Maximilian Wilk nur noch einschieben, 2:3 aus Krefelder Sicht. Das brachte etwas Sicherheit ins Krefelder Spiel. In der vierzehnten Minute legte erneut Jan Lankes auf Wasja Steinborn, der seinen zweiten Treffer zum 3:3 Ausgleich markierte. In der 16. Minute schickte Christian Schlesiger Michael Reinberg auf die Reise, der im Nachschuss das 4:3 für die Skating Bears erzielte. Nach genau 18 Minuten gab es dann die erste Strafzeit im Spiel und es traf die Gäste aus des dem Sauerland. Kurz vor Ablauf der Strafe trudelt der Ball durch die Beine des Gäste-Goalies über die Linie, 5:3 durch Jan Lankes. Aber im Gegenzug versenkte mit der Pausensirene Jirji Svejda zum 5:4 Pausenstand.

Kurz nach Wiederbeginn bekamen die Bears ihre erste Strafzeit und die Highlander setzten die Bears mächtig unter Druck kamen aber nicht zum Ausgleich. Den erzielten sie dann in der 24. Minute durch Lukas Tinz. Danach hatten die Highlander mehr vom Spiel und Krefeld kassierte in der sechsten Minute die zweite Strafzeit. Zwanzig Sekunden vor Ablauf der Strafe erhielten die Bears eine weitere Strafzeit, dabei hatten die Schiedsrichter die klare Behinderung eines Lüdenscheider Spielers zuvor übersehen. Die Highlander nutzten die zweite Strafe dann mit der 6:5 Führung durch Jirji Svejda aus. Kurz darauf musste ein Highlander auf die Strafbank. Ein Pfostentreffer bewahrte die Gäste zunächst vor dem Ausgleich; der fiel dreißig Sekunden vor Ablauf der Strafe nach überlegtem Zuspiel von Fabian Zillen durch Maximilian Bleyer. Und es folgte die nächste Strafe gegen die Gäste. Die Highlander hatte in ihrer Unterzahl häufig den Ball, bis sich Daniel Schopp in der 34. Minute den Ball eroberte und den Ball hart unter die Latte schoss und die erneute Führung für die Bären erzielte. Das Zuspiel kam von Goalie Rene Hippler. Kurz vor der Pause, als die Bears eigentlich das Spiel besser im Griff hatten, rettete das Lattenkreuz die Bären vor dem Ausgleich.

Und dann ging es weiter im letzten Drittel, die Highlander kommen besser aus der Kabine und glichen durch den dritten Treffer von Lukas Kleinschmidt in der 41. Minute aus. In der 43. Minute trudelte dann ein Schuss von Robin Loecke durch die Beine von Rene Hippler zum 7:8. Im Gegenzug glich Maximilian Bleyer zum 8:8 aus. Wiederrum im Gegenzug die erneute Führung für die Highlander durch Jirji Svejda. Die Bears kamen danach das Spiel wieder besser in den Griff. In der 48. Minute netzte Wasja Steinborn einen Abpraller mit der Rückhand zum 9:9 ein. In der 51. Minute musste ein Highlander auf die Strafbank, kurz darauf ein Krefelder wegen eines Wechselfehlers. Danach gab es ein paar Handgreiflichkeiten und Diskussionen, die mit einer Fünf- und einer Zwei-Minuten-Strafe für Lüdenscheid und einer „Zweier“ für die Skating Bears vorerst endete. Nach rund zehn Minuten Unterbrechung ging es dann zwei gegen zwei weiter. Nach einer weiteren Unterbrechung schnappte sich Wasja Steinborn den Ball scheiterte aber am Goalie, den Abpraller versenkte Michael Reinberg zum 10:9. Im Anschluss hatten die Skating Bears vier Minuten Überzahl. Aber die währte nur zwei Minuten, denn ein Krefelder hakte bei einem Konter. Und es folgte eine weitere gegen den CSC und noch drei Minuten zu spielen. In Unterzahl erkämpfte sich Daniel Schopp den Ball, zog Richtung Lüdenscheider Tor und spielte den Goalie aus zum 11:9. Lüdenscheid protestierte wütend und kassierte noch eine zwei plus zehn Minutenstrafe. Die Highlander nahmen den Goalie raus und spielten vier gegen drei und verkürzten auf 11:10. Und es brannte danach noch einmal lichterloh vor dem Krefelder Tor und dann war Schluss. Die Skating Bears gewinnen in einem unglaublich spannenden Spiel mit 11:10. Spieler des Tages bei den Skating Bears wurde Wasja Steinborn.