CSC bezwingt dezimierte Oberhausener deutlich16:5-Erfolg für Krefeld

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Im zweiten Playoff-Viertelfinalspiel mussten die Skating Bears gewinnen, um eine drittes Spiel in Oberhausen zu erzwingen. Das erste Spiel haben die Bears trotz guter Leistung knapp mit 4:5 verloren.

Die Bears begannen das Spiel druckvoll und kamen zu mehreren kleineren Torchancen. Ein verhinderter Querpass brachte nach drei Minute die erste brenzlige Situation vor dem Krefelder Tor. Eine Minute später musste Rene Hippler im Krefelder Kassten gleich doppelt parieren, im Gegenzug hatten die Miners gleich viermal Glück, dass die Bears nicht trafen. In der sechsten Minute gab es die erste Strafe im Spiel. Es traf die Miners und die Skating Bears hatten die Chance in Überzahl in Führung zu gehen und taten dies auch durch Dustin Diem per Schlagschuss. Mit dem nächsten Angriff erhöhten die Bears durch Pascal Mackenstein auf Zuspiel von Sebastian Müller auf 2:0. In der 10. Minute hatten die Bears Glück als rene Hipller den Ball vertändelte, aber der Spieler der Miners verzog. Im Gegenzug die nächste Strafe für Oberhausen und das 3:0 durch Daniel Schopp. In der 15. Minute setzte sich Dustin Diem stark an der Bande durch, passte in die Mitte auf Jannik Jost, der zum 4:0 einschoss. Kurz darauf die erste Strafe für den CSC, die Oberhausen jedoch nicht nutzen konnte. Die Bears hatten unmittelbar danach zwei gute Chancen, die Oberhausens Goalie glänzend parierte. In der 20. Minute hatte er aber keine Chance, als Maximilian Wilk allein auf ihn zulief und ihn aussteigen ließ, 5:0.

Das zweite Drittel begann gleich mit drei sehr guten Chancen für die Bears, aber entweder stand Marvin Haedelt im Weg oder die Bears verzogen knapp über das Tor. Die Miners, nur mit acht Feldspieler nach Krefeld gereist, leisteten in den ersten Minuten kaum Widerstand, bis zur 25. Minute als ein eher harmloser Schuss den Weg ins Krefelder Tor fand. Die Bears machten aber da weiter, wo sie vor dem Anschlusstreffer aufgehört hatten, sie machten Druck und wurden belohnt, nachdem die Marvin Haedelt erneut gute Chancen der Bears vereitelte. Jannik Jost passte in der 26. Minute auf Fabian Zillen, der zum 6:1 einschoss. Drei Minute später versenkte Max Zillen einen Pass von Dustin Diem zum 7:1. Kurz darauf spielte sich Sebastian Müller durch die gesamte Abwehr der Miners und versenkte zum 8:1. Keine drei Minuten späte legte Daniel Schopp auf den heraneilenden Max Zillen, der zum 9:1 einnetzte. Wenige Augenblicke darauf gab es die zweite Strafzeit gegen die Skating Bears. Die Überzahlchancen nahmen sich die Miners dann mit einer eigenen Strafzeit. Als dann die Bears wieder komplett waren, gingen gleih wieder Richtung Oberhausener Tor und erzielten durch Daniel Schopp das 10:1. Ein Solo von Jannik Jost und ein Schlagschusshammer in den Winkel brachte das 11:1. Das Dutzend machte Dustin Diem nach Vorlage von Jannik Kleindienst im Nachschuss eine Sekunde vor der Sirene.

Beide Teams wechselten zum letzten Drittel die Goalies. Die Gäste brachten Marvin Storb, die Bears Christian Kramer. Beide Mannschaften kamen zu Beginn des zweiten Drittels zu Chancen. Ihre zweite nutzten die Miners zum 12:2. Oberhausen investierte nun etwas mehr in dieses Spiel und kam zu weiteren Chancen. In der 48. Minute waren es jedoch die Skating Bears die erneut trafen. Michael Reinberg zog aus der zweiten Reihe ab und erhöhte auf 13:2. Im Gegenzug trudelte ein Schuss von der Grundlinie irgendwie ins Tor zum 13:3. Sebastian Müller stellte den alten Abstand fünfzig Sekunden später mit einem Rückhandschuss wieder her, 14:3. Pascal Mackenstein versenkte den nächsten Angriff zum 15:3. In der 53. Minute verkürzten die Miners noch einmal auf 15:4. Knapp zwei Minuten vor Schluss noch ein Treffer für Oberhausen zum 15:5. Zwölf Sekunden darauf versenkte Sebastian Müller nach Zuspiel von Pascal Mackenstein zum Endstand von 16:5. Damit erreichen die Bears Spiel drei der Play-offs.