CSC besiegt Velbert nach großem Kampf 6:5 für Krefeld

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Dabei entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel, in dem die Krefelder wie die Feuerwehr loslegten. Bis zur zehnten Minute brannten die Krefelder ein spielerisches Feuerwerk ab und ließen die Velberter kaum aus ihrer eigenen Hälfte kommen. Innerhalb von 80 Sekunden erzielte Krefeld in der fünften und sechsten Spielminute drei Treffer und legte in der zehnten Minute ein weiteres Tor nach. Velbert nahm eine Auszeit, in der der Trainer anscheinend deutliche Worte gefunden hatte. Velbert investierte nun viel mehr in das Spiel und erzielte zum Ende des ersten Drittels das 1:4.

In Drittel zwei übernahm dann Velbert komplett das Kommando. Velbert nutzte die großzügige Linie der beiden Schiedsrichter und erzielte Treffer zwei und drei, so dass es nach 24 Minuten nur noch 4:3 für den CSC stand. Die Krefelder wirkten nun ein wenig verunsichert und man hatte das Gefühl, dass die „böse“ Niederlage aus Berlin noch in den Köpfen der Spieler hing. Hinzu kam, dass sich Max Wilk anscheinend schwerer am Fußgelenk verletzte  und nicht mehr weiterspielen konnte. Dies führte kurzfristig zu etwas Unruhe auf der Bank. Da beiden Teams kein weiterer Treffer gelang ging es mit dem Zwischenstand von 4:3 in die letzte Pause.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein großer Kampf, in dem beide Teams zeigten, dass sie das Spiel gewinnen wollen.  Beide Teams spielten jetzt sehr körperbetont und fuhren jeden Check zu Ende. Die zwischenzeitliche 5:3-Führung der Krefelder konnten die Velberter sieben Minuten vor Schluss ausgleichen. Beide Teams drückten jetzt auf das Siegtor, wobei sich die Velberter die Mehrzahl an Chancen erarbeiten und Krefeld sich mehr und mehr auf das Kontern verlegte. Es brannte immer wieder lichterloh vor dem Krefelder Tor, doch mit Glück, Geschick und einer guten Torwartleistung überstand Krefeld auch diese Situationen.

50 Sekunden vor Schluss nahm sich Dennis Holthausen ans Herz und erzielte nach einem beherzten Alleingang das viel umjubelte 6:5-Siegtor. Velbert nahm zwar noch eine Auszeit und versuchte noch alles, aber die Skating Bears ließen in den verbleibenden 50 Sekunden keinen einzigen Torschuss mehr zu und siegte am Ende etwas glücklich mit 6:5.

Tore für Krefeld: Holthausen (3), Böckels, Rheinberg, Kleindienst.


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