Crash Eagles werden erneut Deutscher Meister der JuniorenCrash Eagles Kaarst

(Foto: Verein)(Foto: Verein)
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Die Adler eröffneten am Samstag das Turnier gegen die Bissendorfer Panther aus Niedersachsen. Der Anfang war zäh und Bissendorf erwies sich als harte Nuss. Ein letztendlich verdienter 3:1 Erfolg für Kaarst stand am Ende auf der Anzeigentafel.

Danach ging es gegen die Skating Bears aus Krefeld. Die Adler erwischten die Bären auf dem falschen Fuß und gingen mit einer klaren 3:0-Führung in die erste Pause. Nach dem Wechsel hatte sich Krefeld sortiert und traf zweimal zum 3:2 Zwischenstand. Mehr als der Anschluss gelang dem NRW Meister aus der Seidenstadt allerdings nicht und so blieb es beim 3:2 für Kaarst.

In der dritten Partie gewannen die Adler klar mit 7:1 gegen Hamburg-Bergedorf und im vierten Spiel gegen die Attinger Wölfe aus Bayern mit 9:0. Damit hatte sich das Kaarster Team schon den ersten Platz der Vorrunde und gleichzeitig die Teilnahme am Halbfinale gesichert.

Am Sonntag ging es dann im letzten Vorrundenspiel gegen den TV Augsburg. Die Fuggerstädter wurden klar mit 7:1 bezwungen und der Blick ging nun Richtung Halbfinale. Dort wartete das Team der Hamburg-Bergedorf Lizzards, die auf dem vierten Platz der Vorrunde landeten. Der Kaarster Kapitän Leonard Oehme und seine Mitstreiter bestimmten die Partie sofort und gewannen klar mit 6:0. Das Finale war erreicht.

Wie zu vermuten war, gab es dort im Finale ein Wiedersehen mit den Bären aus Krefeld. Es waren immer knappe Spiele der beiden Teams in der diesjährigen Saison und so konnten sich die ca. 400 Besucher auf eine spannende Partie freuen.

Nach dem Abspielen der Nationalhymne ging es los. Das beide Teams sich nicht lange mit taktischem Geplänkel aufhalten würden, wurde allen Zuschauern sofort klar, als nach sieben Sekunden der erste Schuss auf das Krefelder Tor erfolgte und nur 20 Sekunden später Eagles Goalie Niclas Stobbe seinerseits zu einer ersten Parade gezwungen war. Das Spiel sollte eine absolute Werbung für den Skaterhockeysport werden. Torchancen auf beiden Seiten und harter, aber fairer Körpereinsatz prägten dieses Spiel.  Der erste Treffer gelang dann den Skatingbears. Max Hahn konnte eine Vorlage von Jannik Jost zum 1:0 für Krefeld verwandeln (8.). Gute Chancen auf beiden Seiten wurden von den Torhütern vereitelt und so ging man mit diesem Zwischenstand in die Pause.

Nach der Pause war Kaarst das aktivere Team und erhöhte den Druck auf das Krefelder Tor. In dieser Phase gab es eine Hinaustellung gegen einen Krefelder Akteur, der nur mit einem Foulspiel Yannick Petau stoppen konnte. Die Kaarster nutzen die numerische Überlegenheit aus. Felix Wuschech hämmerte die Kugel zum 1:1 Ausgleich in den Winkel des Krefelder Tores (18.Minute Vorlage Tim Dohmen).

Keine 60 Sekunden später mussten die Adler eine Strafzeit nehmen (19.) und Krefeld spielte in Überzahl. Eine weitere Zweiminutenstrafe gegen einen Kaarster Verteidiger bedeutete dann doppelte Unterzahl für Kaarst und dies 63 Sekunden lang (20.). In diesem Powerplay gelang Krefeld kein Treffer, dank einer aufopferungsvollen Kaarster Defensive und eines überragenden Niclas Stobbe im Kaarster Tor. Dies war spielentscheidend, denn die Adler agierten danach wieder mit mehr Selbstvertrauen. In der 27. Minute war es dann soweit und Kaarst ging in Führung. Moritz Otten spielte zwei Krefelder aus und schlenzte den Ball in die linke Ecke des Krefelder Tores.  2:1 für Kaarst und noch drei Minuten zu spielen. Krefeld warf nun alles nach vorne und nahm auch den Torwart, zugunsten eines weiteren Feldspielers, vom Feld. Alle Krefelder Bemühungen den Ausgleich zu erzielen, wurden jedoch von den Adlern durch unbändigen Einsatz und eine großartige Torwartleistung  zunichtegemacht. Die Crash Eagles gewannen mit 2:1 und der Jubel kannte keine Grenzen. Die Kaarster sind damit alter und neuer Meister der Junioren im Inline-Skaterhockey.

Mit Tobias Wolff und Tim Dohmen wurden sogar zwei Kaarster in das All-Star Team gewählt.

Das Kaarster  Meisterteam:

Trainer: Marcus Drücker, Betreuer: Markus Petau.

Spieler: Daniel Boschewski, Niclas Stobbe, Leonard Oehme, Sebastian Köhler, Tim Dohmen, Moritz Otten, Tobias Wolff, Felix Wuschech, Yannick Petau, Jonas Heupel, David Dietrich, Lars-Peter Giesen-Key, Cedric Lohmann, Ole Schramm, Simon und Sebastian Harnischmacher.


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