Crash Eagles unterliegen mit 10:11 in LüdenscheidKaarst steckt weiterhin im Abstiegskampf

Crash Eagles unterliegen mit 10:11 in LüdenscheidCrash Eagles unterliegen mit 10:11 in Lüdenscheid
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Bei den heimstarken Highlandern Lüdenscheid fehlte den Crash Eagles Kaarst die Cleverness in den entscheidenden Situationen, um etwas Zählbares mitzubringen. So unterlagen die Adler den Sauerländern in der Skaterhockey-Bundesliga auswärts mit 10:11

Im ersten Drittel bestimmten die Adler das Geschehen und der laufstarke Max Bleyer zeigte sich in Spiellaune. Er bereitete die ersten drei Kaarster Treffer vor. Torschützen waren Pascal Mackenstein und zweimal Thimo Dietrich. Der Topscorer der 1. Bundesliga in Reihen der Highländer, Jiri Sveida, war damit nicht einverstanden und traf zweimal für seine Farben. Jonas Heupel erzielte den vierten Treffer für Kaarst, bevor Lüdenscheid durch Seuster der Anschluss gelang.

Im zweiten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und Kaarst konnte durch Dominik Boschewski die Führung auf 5:3 ausbauen, ehe erneut Sveida der Anschluss gelang. Tim Dohmen´s Treffer zum 6:4 sorgte leider nicht für die nötige Sicherheit, denn Lüdenscheid drehte nun auf. Sveida traf erneut und Loecke gelang der Ausgleich. Mit der Schlusssirene des zweiten Drittels traf dann Könning zum 7:6 für Lüdenscheid.

Die Adler setzten im letzten Abschnitt dann alles auf eine Karte und wollten unbedingt den Sieg. Nationalspieler Andre Bruch nutzte die offensive Kaarster Ausrichtung und erhöhte durch einen Konter auf 8:6 für die Highländer. Ein Doppelschlag von Dominik Boschewski bedeutete dann den 8:8 Ausgleich in der 49. Minute. Leider zeigte sich im Anschluss die Unerfahrenheit der jungen Kaarster Mannschaft (Durchschnittsalter 20,3 Jahre) und Lüdenscheid nutzte die Fehler eiskalt aus. Innerhalb von vier Minuten trafen Könning und zweimal Loecke zum 11:8 für Lüdenscheid. Die Adler gaben sich aber noch nicht geschlagen und Kapitän Gabriel Hildebrandt setzte mit dem neunten Kaarster Tor ein Zeichen (57.). Kevin Stein gelang dann sogar der Anschluss (58.) und er hätte wenige Sekunden später sogar für den Ausgleich sorgen können, scheiterte aber an May im Tor der Lüdenscheider. So endete die Partie mit 11:10 für Lüdenscheid.

Kaarst hätte heute den Befreiungsschlag im Abstiegskampf landen können. So muss man nun in den letzten vier Spielen die notwendigen Zähler sammeln um die Klasse zu halten. Am 5. September gibt es dazu erneut die Gelegenheit. Dann erwartet man in Kaarst die Rhein-Main Patriots, die aktuell auf einem Abstiegsplatz stehen. Für Spannung ist also gesorgt.


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