Crash Eagles unterliegen Lüdenscheid mit 6:9Fehlstart in die Play-offs

Crash Eagles unterliegen Lüdenscheid mit 6:9Crash Eagles unterliegen Lüdenscheid mit 6:9
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Der Start in die Partie war vielversprechend für die Crash Eagles. Christian von Berg (3.) und Moritz Otten (13.) brachten die Schwarz-Gelben mit 2:0 in Front. Eine 30 sekündige Tiefschlafphase nutzen die Gäste zu zwei Treffern(19.) und so ging es mit einem 2:2 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt hatten die Adler zwar mehr Ballbesitz, konnten dies aber nicht nutzen um sich abzusetzen. Lüdenscheid agierte sehr defensiv und wartete auf Konterchancen, die auch zur Genüge vorhanden waren. Kaarst rannte teilweise zu kopflos an und hatte auch im Torabschluss nicht die Konsequenz wie in den letzten Spielen. Die Gäste gingen durch Svejda (22.) in Führung, die Christian von Berg (24.)ausgleichen konnte. Die erneute Führung für Lüdenscheid zum 4:3 (26. Stein) war so etwas wie ein Weckruf für Kaarst und die Adler erhöhten das Tempo. Thimo Dietrich (34) und Moritz Otten (35.) drehten das Spiel und Kaarst führte mit 5:4.Diskussionen gab es dann, als Andre Ehlert auf die Strafbank musste. „Zuvor wurde ein Spieler von uns klar gefoult“, haderte Trainer Otten mit den Unparteiischen. Lüdenscheid gelang zu allem Übel durch einen abgefälschten Schlagschuss der Ausgleich (37. Könning) zum 5:5-Zwischenstand.

Im letzten Drittel drängte Kaarst mit Macht auf die erneute Führung, doch Highlander-Goalie Sven Rotheuler zeigte mehrfach seine Klasse und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Jiri Svejda nutzte die Räume in der Kaarster Defensive und traf zum 5:6 (43.) und 5:7 (46.). Eine erneut diskussionswürdige Strafzeit gegen Kaarst gab Robin Löcke dann die Möglichkeit sich auch auf dem Spielbericht zu verewigen. Er traf zum 5:8 (49.) und erneut Svejda zum 5:9 (52.). Thimo Dietrich sorgte dann mit dem 6:9 (60.) lediglich noch für Ergebniskosmetik.

Kaarst fehlte in einigen Situationen die Cleverness und auch die Auswertung der Torchancen hat Luft nach oben. Sicher machte sich auch das Fehlen von Kapitän Gabriel Hildebrandt bemerkbar. „Er fehlte an allen Ecken und Enden“, so Trainer Otten. Jetzt hat man, aufgrund der Herren- und der Junioreneuropameisterschaft, drei Wochen Zeit bevor es in das Rückspiel geht.