Crash Eagles Kaarst peilen erneut das Finale anHalbfinale gegen den HC Köln-West

(Foto: Crash Eagles Kaarst)(Foto: Crash Eagles Kaarst)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Zwei Traditionsvereine des deutschen Skaterhockeys stehen sich am kommenden Samstag in der Kaarster Stadtparkhalle zum ersten von drei möglichen Halbfinalspielen gegenüber. Die Köln Rheinos mischen seit 1987 im Skaterhockey mit und entstanden aus dem RSC Rheinland, der bereits Anfang der 80er Jahre in Köln den Sport betrieb. Mussten die Kölner in den Anfangsjahren noch den Düsseldorf Rams den Vortritt lassen bei Meisterschaft und Pokal, sieht  dies seit 2006 anders aus. Fünfmal wurden die Kölner Deutscher Meister in diesem Zeitraum, zuletzt 2014. Erfolgsgaranten sind bei den Domstädtern insbesondere die drei Ausnahmekönner Robin und David Weisheit, sowie Kai Esser. Die drei Routiniers bestimmen immer noch das Spiel der Rheinos und waren maßgeblich für den klaren Erfolg im Viertelfinale gegen Augsburg beteiligt. Daher gilt es für Kaarst die Kreise der drei einzugrenzen und vor allem von der Strafbank wegzubleiben.

Der bekannt gute Teamgeist im eigenen Team und der ausgeglichen besetzte Kader sind die Kaarster Trümpfe. Die Adler können, bis auf den beruflich verhinderten Johannes Matzken, aus dem Vollen schöpfen und auf drei ausgeglichene Reihen bauen. Zuletzt überzeugte vor allem die „Youngster-Reihe“ mit Tim-Niklas Wolff und Lennart Otten. Diese Formation, mit den Verteidigern Christian von Berg und Tobias Wolff, war für sieben der zehn Tore der Adler in Bissendorf verantwortlich. Doch auch die beiden anderen Reihen können an einem guten Tag jeden Gegner in die Knie zwingen, eine hohe Qualität der Adler die es nun auf den Platz zu bringen gilt.

Im anderen Halbfinale stehen sich die Rockets Essen und die Skating Bears aus Krefeld gegenüber.