Crash Eagles gleichen Finalserie gegen Iserlohn aus Totgesagte leben länger

Richard Steffen, Torhüter der Crash Eagles Kaarst. (Foto: Verein)Richard Steffen, Torhüter der Crash Eagles Kaarst. (Foto: Verein)
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Über das erste Drittel legen die Adler gerne den Mantel des Schweigens, denn etliche Strafzeiten und ein schwaches Offensivspiel waren die Ursache für die 4:2-Führung der Samurai. Constantin Wichern, Tim Linke und zweimal Pascal Neumann trafen für Iserlohn, Moritz Otten und Christian von Berg für Kaarst.

Im zweiten Drittel nahm Kaarst dann das Heft in die Hand und zeigte eine beeindruckende Leistung. Tore von Thimo Dietrich, Dominik Boschewski, Lennart Otten und dreimal Tim Dohmen drehten die Partie. Für Iserlohn trafen lediglich Constantin Wichern, Tim Linke und Dominik Bialke. So ging es mit einer 8:7-Führung für Kaarst in die Pause.

Im letzten Drittel konnte dann Tobias Wolff auf 9:7 stellen, ehe sich Iserlohn letztmalig aufbäumte. Jan Schreiner und Pascal Neumann glichen zum 9:9 aus und manch einer der zahlreich mitgereisten Kaarster Fans dachte nun die Partie würde kippen. Erneut war jedoch Tobias Wolff zur Stelle und brachte Kaarst mit 10:9 in Führung, die Moritz Otten auf 11:9 ausbaute. Christian von Berg und zweimal Thimo Dietrich machten dann den Deckel drauf. Der Treffer von Jan Schreiner hatte nur noch statistische Bedeutung. So konnten die Crash Eagles einen 14:10-Auswärtserfolg feiern, der nun ein drittes und entscheidendes Spiel nötig macht.

„Die Mannschaft hat sich nach dem schwachen ersten Drittel am eigenen Schopfe aus dem Schlamassel gezogen und Richard Steffen im Tor hat eine bärenstarke Leistung gezeigt“, so Trainer Georg Otten. „Wichtig war, dass die zuletzt formschwachen Tim Dohmen und Moritz Otten wieder zu alter Stärke zurückfanden. Jetzt gilt es die Kräfte zu bündeln für das Spiel am kommenden Sonntag, denn gewonnen haben wir noch nichts“, ergänzt  Co-Trainer Volker Evertz.

Spielbeginn in der Stadtparkhalle Kaarst ist am Sonntag, 17. Dezember, um 18.30 Uhr.

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