Crash Eagles gewinnen mit 7:6 gegen KrefeldDramatik pur im Play-off-Halbfinale

Die Crash Eagles Kaarst setzten sich gegen den Crefelder SC durch. (Foto: Crash Eagles Kaarst)Die Crash Eagles Kaarst setzten sich gegen den Crefelder SC durch. (Foto: Crash Eagles Kaarst)
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Knapp 500 Besucher in der Kaarster Stadtparkhalle gaben dem Spiel der beiden Rivalen einen würdigen Rahmen. Die Gäste aus der Seidenstadt hatten ordentlich Schlachtenbummler mit in die Stadtparkhalle gebracht und diese hatten anfangs Grund zur Freude. Krefeld konnte in Person von Max Meyer zum 0:1 einschießen (10.) und gar durch Dustin Diem auf 0:2 erhöhen (13.). Moritz Otten verkürzte dann auf 1:2 (15.) und Kaarst konnte durch Thimo Dietrich ausgleichen zum 2:2 Pausenstand (16.).

Nach dem Wechsel gelang Krefeld in Überzahl das 2:3 durch Tom Klein (21.), doch Dominick Thum war für Kaarst zur Stelle und konnte erneut ausgleichen (15.). Kaarst hatte nun das Momentum auf seiner Seite und stellte durch Tim Dohmen auf 4:3 (25.) und durch Anthony Riller auf 5:3 (28.). Die Gäste scherte dies wenig, denn Nick Rabe (30.) und Jannik Kleindienst (37.) sorgten für den Ausgleich nach 40 Minuten. Durchatmen für die Teams und die Fans.

Im dritten Abschnitt schienen die Adler die Partie zu kontrollieren denn Tim-Niklas Wolff (42.) und Thimo Dietrich trafen zum zwischenzeitlichen 7:5 (44.) für die Crash Eagles. Tim-Niklas Wolff hätte in der 49. Minute für die Entscheidung sorgen können, scheiterte jedoch am starken Aron Brosch im Kasten der Gäste, der seine Farben mit einer starken Parade im Spiel hielt. Richtig für Spannung in der Halle sorgte dann Nationalspieler Max Meyer mit den 7:6 Anschlusstreffer in der 52. Minute und auf Kaarster Seite ging das große Zittern los. Zu allem Übel musste in dieser Phase (60.) Thimo Dietrich wegen Spielverzögerung auf die Strafbank und Krefeld versuchte ohne Torwart mit fünf Feldspielern den Ausgleich zu erzielen, doch Richard Steffen im Kaarster Tor und die aufopferungsvoll kämpfenden Vorderleute hielten den Kasten sauber und verteidigten den knappen Vorsprung. Die Schlusssirene erlöste die schwarz-gelben Fans und sorgte für großen Jubel in der Halle. Mit 7:6 gewannen die Adler und gehen in der Serie mit 1:0 in Führung.

Am kommenden Samstag geht es dann in Krefeld weiter, dort können die Crash Eagles bei einem Sieg den Einzug ins Finale erreichen. Bully ist am 19. November um 16.30 Uhr in der Arena Horkesgath.

Im anderen Halbfinale war es ähnlich spannend. Bissendorf gewann in Köln mit 4:3 nach Penaltyschießen.