Chiefs unterliegen Angstgegner Köln

Chiefs unterliegen Angstgegner KölnChiefs unterliegen Angstgegner Köln
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Der HC Köln-West bleibt der große Angstgegner der Uedesheim Chiefs. Gegen das Team aus der Domstadt ging der Auftakt der neuen Saison in der 1. Skaterhockey-Bundesliga Süd ordentlich in die Hose. 2:7 (0:1, 0:4, 2:2) stand es nach 60 Minuten im „Chiefs Garden“.

Gegen die nur mit acht Feldspielern angereisten Kölner gingen die drei Chiefs-Reihen von Beginn an hohes Tempo und nahmen Gästekeeper Ohrem unter Beschuss. Doch es wurde schnell klar, dass dieser einen guten Tag erwischt hatte. Zudem hatte er alleine im ersten Drittel drei Mal das Glück des Tüchtigen, als Latte oder Pfosten für ihn retteten. Die Kölner spielten clever nach vorne und durften sich bei den Chiefs für den ersten Treffer bedanken: Wolly Schreiber konnte nicht ausweichen und lenkte einen Pass von der Bande mit seinem Körper zum 0:1 in das von Olli Derigs gehütete Tor (7.). Direkt danach spielten die Chiefs in Überzahl, aber Ohrem war nicht zu bezwingen. Was auch immer auf seinen Kasten kam, er war stets zur Stelle und entnervte die Angreifer der Chiefs reihenweise. Beim Stand von 0:1 wurden auch die Seiten getauscht.

Das zweite Drittel begann wie der erste Durchgang mit stürmischen Chiefs. Allerdings zu stürmisch, denn nach nur wenigen Sekunden hatte man Müller vor dem eigenen Tor vergessen. Der Angreifer ließ sich nicht zweimal bitten und es stand 0:2 (21.). Wenig später zog David Weisheit einfach mal ab und sein Schuss durch Freund und Feind hindurch schlug zum 0:3 im Tor der Chiefs ein (24.). Danach rückte Marc Baumgarth ins Tor der Chiefs und kam mit einigen guten Paraden schnell rein in die Partie. Die Vorentscheidung konnte er jedoch auch nicht verhindern. Gleich zwei Uedesheimer wärmten die Strafbank und die Gäste schlugen eiskalt zu: Robin Weisheit traf bei 4 gegen 2 (0:4 / 30.) und Heller legte bei 4 gegen 3 schnell das 0:5 nach (31.). In der Folge agierten die Chiefs mehr und mehr kopflos und machten den Kölnern, die nun immer wieder clever die Uhr runterspielten, das Spiel leicht.

Zu Beginn des letzten Drittels keimte dann doch noch mal Hoffnung auf. Sebastian Muhs traf schnell zum 1:5 (41.), der nächste Schuss landete erneut an der Latte des Kölner Tores. Die Chiefs drückten weiter und Christoph Clemens traf zum 2:5 (45.). Doch direkt im Gegenzug fiel das 2:6, Heller war der Torschütze für Köln (46.). Damit war das Spiel gelaufen und gefrustete Chiefs stellten das Hockeyspielen jetzt ein. Acht Strafzeiten sammelte man bis zum Spielende, Mörsch und Komor sahen gelb und es herrschte allenthalben eine große Unzufriedenheit. Die Gäste hatten nun Platz wie im Training, schalteten aber zwei Gänge zurück, so dass das mögliches Debakel am Ende ausblieb. Lediglich Bury netzte noch mal zum 2:7-Endstand ein (58.).