Chiefs treffen auf LüdenscheidUedesheim Chiefs

Chiefs treffen auf LüdenscheidChiefs treffen auf Lüdenscheid
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In den vergangenen Jahren war das Duell stets knapp, hart umkämpft und es ging um die Positionen hinten der „gesetzten“ drei, vier Mannschaften. So scheint es auch in 2014 wieder zu sein. „Die Liga ist ausgeglichen wie nie zuvor. Alle Teams kämpfen früh um Positionen“, so Chiefs-Coach Wolfgang Hellwig. „Wir wissen, dass es eine harte Aufgabe wird, aber wir wollen unbedingt gewinnen. Dann hätten wir 7 Punkte und stünden erst mal ganz gut da, wenn sich die Tabelle nach vier, fünf Spielen so langsam sortiert.“

Dass die Highlander den Coach im letzten Jahr nach einem 7:1-Heimsieg aus dem Amt drängten, spielt dabei keine Rolle. Nicht grade mit Freude denkt man bei den Chiefs an das Heimspiel zurück. In der Schlussminute schaffte Uedesheim den vielumjubelten Ausgleich, nur um wenige Sekunden vor dem Ende das entscheidende 3:4 zu kassieren. Hellwig: „Wir müssen an den letzten zehn Minuten aus dem Bissendorf-Spiel anknüpfen. Ich bin mir sicher, dass es kämpferisch diesmal von Anfang an läuft und das wir damit auch Erfolg haben werden.“ Auffällig bei den Chiefs bisher, dass nicht nur die Torschützen im Rampenlicht stehen, sondern auch die fleißigen Arbeiter aus der Forecheck-Crew: „Was Jakob Matzken und Sascha Drehmann letzte Woche geleistet haben, wie sie das Aufbauspiel der Panther immer wieder gestört haben, das war großer Sport“, lobt der Coach. Und natürlich kommt im Nachsatz: „das erwarte ich am Samstag auch.“

Lüdenscheid hat die Saison mit einem standesgemäßen 9:3-Sieg in Krefeld eröffnet, musste dann zu Hause gegen Augsburg ran und verlor mit 0:11. Hellwig: „Klar, die waren nicht komplett, aber kein Tor zu schießen bei der Offensivpower von Lüdenscheid – das ist auch eine Aussage.“

Der jahrelange Topscorer Jiri Svejda ist bislang noch ohne Treffer in diesem Jahr. Besser hat es bis dato Andre Bruch gemacht: fünf Treffer markierte er alleine gegen Krefeld – bei den Chiefs kommt Marco Hellwig nach zwei Spielen ebenfalls aus diese Anzahl. Aber im „Chiefs Garden“ haben sich die Tore bisher auf viele Schützen verteilt, und da Uedesheim am Samstag aller Voraussicht nach komplett antreten kann, hofft man, dass viele Tore dazukommen.