Chiefs müssen beim Meister ranUedesheim Chiefs

Chiefs müssen beim Meister ranChiefs müssen beim Meister ran
Lesedauer: ca. 1 Minute

Im Uedesheimer Bus wird dabei nicht mehr als eine Rumpftruppe sitzen. Max Rejhon ist nach wie vor verletzt, Meikel Thürmann tankt in der Sonne neue Kräfte für die Play-Offs und auch Benni Meschke und Michael Stumpf werden die Reise nicht antreten können. Christoph Clemens laboriert noch an den Folgen einer Gehirnerschütterung, fährt aber mit und will es probieren. Dazu versucht Chiefs-Coach Wolfgang Hellwig noch, ein oder zwei Spieler aus den Junioren oder der zweiten Mannschaft für das Spiel zu gewinnen.

Im Hinspiel trennten sich beide Teams 8:8 – das bisher einzige Unentschieden des TVA, die Chiefs haben noch fünf weitere gesammelt. In der letzten Saison konnte man die Augsburger sogar als einzige Mannschaft schlagen (9:5 im „ChiefsGarden“), der letzte Sieg in Augsburg ist allerdings schon ein paar Jahre her. 2006 siegten die Chiefs in Bayern mit 10:8.

Der Blick in die Vergangenheit bringt den Chiefs aktuell aber nichts. Der Meister ist besonders zu Hause eine harte Nuss und hat in heimischer Halle in diesem Jahr alle Spiele gewonnen. Dennoch: „Wir fahren da hin und wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Verstecken brauchen wir uns mit Sicherheit nicht. Dass es in Augsburg nicht einfach wird ist klar, aber wir werden alles geben“, ist Hellwig von der Kampfkraft seiner Jungs überzeugt.

Dabei geht es in den beiden letzten Spielen für Augsburg und die Chiefs noch um viel. Der TVA will seine Spitzenposition behaupten, hat aber nur einen Punkt Vorsprung und empfängt zum Saisonfinale noch die Überflieger aus Iserlohn. Uedesheim muss sich noch zwei Mal den Angriffen der Rhein-Main Patriots erwehren, die noch an den Chiefs vorbeiziehen könnten. Bissendorf auf Rang 5 ist seit der Duisburg-Niederlage außer Reichweite. Am letzten Spieltag treten die Chiefs beim Crefelder SC an (15. September, 19.15 Uhr).