Chiefs erreichen die Play-offs

Uedesheim ChiefsUedesheim Chiefs
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Das Spiel gegen die Beasts begann auf beiden Seiten recht zerfahren, selten liefen Spielzüge über mehr als drei Stationen, oftmals waren Einzelleistungen nötig, um Torgefahr zu entwickeln. Benjamin Meschke gelang die frühe Führung für Uedesheim (1:0, 2.), aber danach konnten sich die deutlich giftigeren Gäste mehr und mehr vor dem Tor von Marc Baumgarth festspielen und Chancen kreieren. Robert gelang der Ausgleich zum 1:1 (7.). Ihre einzige Überzahl konnten die Chiefs danach in Person von David Bromé ausnutzen. Auf Zuspiel von Marcel Mörsch traf der Schwede zur erneuten Führung (2:1 / 11.). Aber die Beasts blieben der erwartet unangenehme Gegner und machten weiter mit schnellen Kombinationen Druck auf das Uedesheimer Tor. Belohnt wurden die Mannen aus dem Breisgau mit der nicht ganz unverdienten 2:3 Pausenführung, die durch Treffer von Bauer (14.) und Kinderknecht (19.) zustande kam.

Zum zweiten Drittel kam eine völlig veränderte Mannschaft der Chiefs aufs Parkett. Coach Gerry Elesen sprach nachher vom „besten Drittel der Saison“, und damit lag er sicher nicht falsch. Plötzlich kamen die Freiburger hinten kaum noch raus und die Chiefs kombinierten nach Belieben. Und endlich einmal münzte die Mannschaft ihre Überlegenheit auch in Tore um. Mörsch (22. / 37.), Pascal Patten (24. / 39. / 40.), Bromé (25.) und Sebastian Schreiber (31.) sorgten für sieben Uedesheimer Treffer im Mitteldrittel. Für Freiburg traf lediglich Bauer (31.), und damit gingen die Chiefs mit einer 9:4-Führung in die letzten 20 Minuten.

Doch jetzt sah es wieder komplett anders aus auf dem Feld. Plötzlich war Freiburg wieder drückend überlegen und hatte Chancen im Minutentakt. Mehrfach musste Marc Baumgarth alles geben und weitere Gegentreffer zu vereiteln, einige Male war er allerdings schlicht und ergreifend machtlos. Durch einen Doppelschlag von Kinderknecht (47. / 53.) und einen Fernschuss von Böcherer (56.) kamen die Beasts wieder auf 9:7 heran, und drückten weiter. Teilweise hatten die Chiefs in dieser Phase Probleme, die Kugel überhaupt aus ihrer Hälfte zu spielen. Als die Breisgauer dann kurz vor Schluss ihren Keeper aus dem Kasten nahmen, bot sich Bromé die Chance, das Spiel zu entscheiden, aber der Schwede zielte aus drei Metern vorbei am leeren Tor. Besser machte es Denis Nimako 18 Sekunden vor dem Ende, der mit seinem Treffer zum 10:7 die Entscheidung herbeiführte.

Am Sonntag waren dann die Hotdogs aus Bräunlingen zu Gast im „ChiefsGarden“. Für die Gäste der vorerst letzte Auftritt in der ersten Liga, mit einem Sieg und drei Unentschieden fehlte einiges, um in der Liga zu bleiben. Aber die sieben Feldspieler aus dem Süden schlugen sich wacker, so dass Uedeshiem nur mit 6:3 (1:1, 3:1, 2:1) gewann. Die Tore für die Neusser erzielten zunächst Benni Aumann, Stefan Collard, Pascal Patten. Das 4:2 für Uedesheim war dann ein glasklares Eigentor der Gäste (36.). Danach trafen noch Sebastian Schreiber und Paddy Komor.

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