Chancenverwertung gab den Ausschlag

Chancenverwertung gab den AusschlagChancenverwertung gab den Ausschlag
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Dennoch hatten die Patriots den besseren Start, und gingen in der vierten Spielminute in Power Play durch Marco Forster mit 1:0 in Führung. Fünf Minuten später war es Tim May, der nach schönem Pass von Hannes Ressel auf 2:0 erhöhte. Alles schien nach Plan, doch auch Bissendorf erarbeitete sich mehr und mehr Chancen. Als dann zwei Patriots in der Kühlbox saßen, nutzten die Niedersachsen ihre Chance und kamen mit Patrick Bande zum 1:2-Anschlusstreffer. Eine Minute vor der ersten Pause eine Unachtsamkeit in der Niddataler Hintermannschaft und Fabian Rudloff gelang freistehend vor Ingo Schwarz der 2:2-Ausgleichstreffer.

Im zweiten Abschnitt die Bissendorfer mit der eindeutig besseren Chancenverwertung. Zahlreiche Einschussmöglichkeiten der Patriots blieben ungenutzt, scheiterte Mann entweder am, an diesem Tag, bärenstarken Panthers Schlussmann Danny Sellmann oder war der Pfosten im Weg. Bissendorf dagegen abgeklärter vor dem Tor und so waren es Dierking, Surkemper und erneut Rudloff, die ihre Farben mit 5:2 bis zur zweiten Drittelpause in Führung schossen.

In den letzten 20 Minuten versuchten die Patriots noch einmal alles. Auch ein weiterer Überzahltreffer durch Dierking sollte die Bemühungen nicht schmälern. Erst ein von den Schiedsrichtern nicht geahndeter Handpass von Merlon Czernohuis auf seinen Mitspieler Fabian Rudloff, der frei vor Ingo Schwarz zum 2:7 einschob, machte dann letzte Hoffnungen zu Nichte. „Es war in meinen Augen nicht spielentscheidend, aber ich muss sagen einen klareren Handpass wie diesen gibt es wohl kaum, so Bissendorfs-Teammanager Jürgen Köhn nach dem Spiel fair. Die Patriots mit dieser Entscheidung nicht einverstanden erhielten wegen wiederholten Meckerns in Person von Marcel Patejdl daraufhin eine Spieldauerdisziplinarstrafe, was zur Folge hat, dass Patejdl den Patriots gegen Köln fehlen wird. Eine Auszeit sollte die Gemüter wieder beruhigen. In der Folge kamen die Patriots durch Christian Unger noch zum zwischenzeitlichen 3:7 (57.), doch den Schlusspunkt setzte Jan Dierking zum 3:8 in der 58. Spielminute. „Ich denke die Zuschauer haben ein Super-Skaterhockeyspiel gesehen, leider mit dem falschen Ergebnis für uns, doch mit nur drei Toren zu Hause kann man im Skaterhockey kein Spiel gewinnen. Sellmann war mit seiner Leistung am heutigen Tag für mich seit langem das Stärkste, was an Skaterhockeytorhütern in Assenheim spielte. Das dann auch noch Pech im Abschluss dazukommt, OK damit müssen wir nun leben. Doch ich denke man hat heute auch gesehen, dass meine Mannschaft absolut die Klasse hat auch solche Spiele zu gewinnen“, sagte Pfannmüller nach dem Spiel. Danny Abstoß, Trainer der Bissendorfer Panther, sah es ähnlich. „Es war ein Topspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht ganz wieder, war das Spiel weitaus ausgeglichener als es das Ergebnis aussagt. Macht Assenheim nach dem 2:0 ihre guten Chancen rein, hätte das Spiel auch anders ausgehen können.“