Bochum Lakers sind aufgestiegen

Bochum LakersBochum Lakers
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Nun gilt für die Lakers, noch die Meisterschaft zu holen, hier heißt der einzig verbliebende Konkurrent Bissendorfer Panther II. So fehlt den Lakers noch ein Punkt beim letzten Spiel am kommenden Samstag gegen Wilhelmshaven.

Die Spiele am Wochenende begannen unter schlechten Voraussetzungen, hagelte es doch beim Teamleiter Christian Hennecke kurz vor der Abreise nach Hamburg noch Absage um Absage. Lediglich ein Mimimalkader von sechs Feldspielern reiste daher nach Hamburg, Krankheit und Arbeit zwang mehr als die Hälfte des Kaders, in Bochum zu bleiben. So gewannen die Hamburg Sharks mit 6:5. Trotz dieses enormen Handicaps spielten die Lakers im ungeliebten Stellinger Eisstadion gut mit. Dies lag in erster Linie am überragenden Bochumer Tormann Eike Paulmann, der die Lakers immer wieder mit seinen Paraden im Spiel hielt. Durch vier Tore von Dominic Doden bei einem Treffer von Max Buß führten die Lakers in 53. Minute gar mit 5:4, aber in den Schlussminuten gab es gleich drei Hinausstellungen für die Lakers. Das Überzahlspiel nutzten die Sharks mit zwei Treffern zum 6:5-Sieg.

Weniger als 18 Stunden nach dem Abpfiff des Hamburgspiel standen die Bochum Lakers in Kiel dem nächsten Gegner, den Holtenau Huskies, gegenüber, den das Ruhrgebietsteam mit 12:0 besiegte.. Für diesen Spiel sind noch Torwart Carsten Arndt und Verteidiger Marc Pattmann nachgereist. Dies war auch wichtig, da Bochum Goalie Eike Paulmann am Sonntag ausfiel und somit von Carsten Arndt aus der 2. Bochumer Herrenmannschaft vertreten wurde. Das abstiegsgefährdete Team aus Kiel hielt in den ersten 20 Minuten noch ein 0:0, dann folgte aber der Sturmlauf der Lakers ab dem zweiten Drittel. Durch vier Tore im zweiten Drittel und gar acht Tore im Schlussdrittel siegten die Lakers deutlich mit 12:0 und machten somit den Aufstieg klar. Die Tore schossen Dominic Doden, der gleich fünfmal einnetzte, gefolgt von Max Buß dem vier Tore gelangen. Verteidiger Marc Pattmann steuerte zwei Treffer bei und Trainer Andrei Dmitiev zeigte seinen Jungs mit einem Schlagschuss, dass er das Toreschießen auch noch kann. Ohne Bedeutung war die Spieldauerstrafe für den Trainer, als er kurz vor Schluss einen Kieler Spieler, der den Bochumer Torwart Carsten Arndt attackierte, aus dem Torraum beförderte. Beide Spieler mussten das Feld verlassen. Kiel gelang über 60 Minuten kein Treffer, so dass Bochums Goalie Carsten Arndt ein en Shutout feiern konnte.