Bissendorfer Panther verlieren in Rostock

Panther erzwingen drittes Spiel gegen LüdenscheidPanther erzwingen drittes Spiel gegen Lüdenscheid
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Vor nahezu ausverkauften Haus verloren die Bissendorfer Panther in der 1. Skaterhockey-Bundesliga bei den Rostocker Nasenbären knapp mit 9:10. Den dritten Platz und damit auch die Play-offs waren dem Team aus der Wedemark aber bereits vor der Partie nicht mehr zu nehmen.

Ohne die verletzten oder beruflich verhinderten Stammkräfte Benjamin Hahnemann, Jan Dierking und Sebastian Nickel reisten die Panther am Samstag in die Ostseestadt. Das Spiel begann schon unter schlechten Vorzeichen aus Bissendorfer Sicht: Aufgrund zahlreicher Staus dauerte die Anreise gut sechs Stunden und so war die Zeit für das Umziehen und Einspielen stark limitiert. Nichts desto trotz starten die Panther um Kapitän Lücker furios: David Tözen benötige nur eine Minute, um den Rostocker Keeper das erste Mal zu überwinden. Tözen erzielte auch die Treffer zwei und drei, die allerdings jeweils von den Rostockern egalisiert werden konnten. Nachdem das erste Drittel noch recht knapp verlief, gab es im Spiel der Panther im zweiten Drittel einen regelrechten Bruch. Neben zu vielen Strafen trafen die niedersächsischen Stürmer nicht mehr und in der Defensive häuften sich die Fehler. Das Drittel ging mit 5:2 an den durch die Kulisse hoch motivierten Gastgeber. Doch die Moral der Panther war wie so oft in dieser Saison noch nicht gebrochen: Nach einer Kabinenansprache von Trainer Jürgen Köhn attackierten die Panther den Gegner im letzten Drittel mit Vehemenz und Leidenschaft und erzwangen zahlreiche Chancen – allerdings vergaben die Panther einige „Hundertprozentige“ fahrlässig und so kämpften sie sich zwar noch auf ein Tor heran, gewannen das Drittel mit 5:2, aber am Ende fehlte das entscheidende Quäntchen Glück, um den Ausgleich zu erzielen. Trainer Köhn war nach dem Spiel dennoch nicht unzufrieden: „Wir haben heute einige neue Spielvarianten probiert, die jungen Spieler konnten sich beweisen – alles in allem für mich ein wichtiges, weil erkenntnisreiches Spiel.“

In zwei Wochen steht nun für die Panther das Pokal-Halbfinale an – der Gegner steht allerdings noch nicht fest; zwei Wochen darauf beginnen dann die Play-offs.

Tore für Bissendorf: David Tözen (4), Florian Surkemper, Tommy Sellman (je 2), Markus Köppl.