Bissendorfer Panther siegen auswärts in OberhausenZwei Jahre Durststrecke beendet

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Beim bislang sieglosen Schlusslicht sollte endlich ein Sieg nach regulärer Spielzeit für die Panther gelingen. Allerdings stand die Partie zunächst unter schlechten Vorzeichen: Da der Bus der Raubkatzen in einer Vollsperrung auf der A2 feststeckte, kam man erst eine halbe Stunde vor Beginn der Partie in Oberhausen an. Und ähnlich schwer kamen die Panther ins Spiel. Zwar konnte Panther-Kapitän Sebastian Miller mit einem wuchtigen Schuss in der sechsten Minute die Führung erzielen, doch ohne den seit Wochen in blendender Verfassung parierenden Bissendorfer Schlussmann Philip Grittner, wäre man schnell in Rückstand geraten. Und so muss es für die Miners wie in einem schlechten Film gewesen sein: Die Panther zogen mit weiteren Treffern von Markus Köppl, Tim Strasser und Maxim Faber auf 4:0 davon, obwohl die Bergleute mindestens gleichwertig aufspielten und keineswegs wie ein klassisches Schlusslicht auftrat. Doch die Bergleute kamen noch zu zwei weiteren Treffern während Maxim Faber mit einem Strahl von einem Schuss den 5:2-Pausenstand für die Panther herstellte. „Hier hätte es auch gut und gerne 5:5 stehen können“, so der Panther-Vereinsvorsitzende Dietmar Goebel, der eigens mit dem Rad (!) nach Oberhausen anreiste und so der Mannschaft einen wichtigen Impuls in Sachen Einsatz gab.

Im zweiten Drittel bot sich den eher wenigen Zuschauern in der schönen, neuen Oberhausener Arena das gleiche Bild: Die Miners kämpften und rannten immer wieder an. Die Pantherdefensive musste Schwerstarbeit verrichten und Grittner seine ganze Klasse zeigen, während sich die norddeutsche Offensive treffsicher in den Kontern zeigte. Sebastian Miller, Karl-Arne Reiffen und Tim Strasser mit einem lupenreinen Hattrick sorgten bei zwei Gegentreffern für eine doch recht beruhigende 10:4 Führung zum Ende des Mittelabschnitts.

Auch im Schlussabschnitt steckten die Miners nie auf und Panthercoach attestierte dem Gegner nach Abpfiff eine blendende Moral. Tim Strasser erzielte im Schlussabschnitt noch seine Treffer Nummer fünf und sechs. Ebenfalls konnten sich noch Dustin Hoferichter und Markus Köppl als Torschützen auf den Spielbericht tragen – Oberhausen kam ebenfalls zu den zwei obligatorischen Treffern je Drittel.

Mit dem Sieg in Oberhausen festigen die Panther den fünften Tabellenplatz. In zwei Wochen treten die Wedemärker dann auswärts beim vierten, den Crash Eagles Kaarst an und man wird sehen können, ob der Auswärtsfluch endgültig als dunkles Kapitel der Panther geschlossen werden kann.

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