Besser kein Blick auf die Statistik

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Den Blick in die Bücher sollten die grün-weißen Akteure vor der Partie besser lassen. 13 Spiele trug man seit gemeinsamen Erstligazeiten in Köln aus – zwölf davon gingen verloren. Lediglich im Jahr 2003 wurde in der Domstadt gewonnen. Einige Male war es dabei sehr knapp, so auch im letzten Jahr, als die Chiefs bis in die Schlussminuten mit 2:1 führten, am Ende aber unglücklich mit 2:3 unterlagen.

Unglücklich war die 5:6-Heimniederlage zum Auftakt der Saison 2012 dagegen nicht. Zwei Drittel lang hatten die Chiefs die Rheinos im berühmten „Sack“, dann reihte man im Schlussabschnitt eine Strafzeit an die Nächste und stand nach 60 Minuten mit leeren Händen da.

Deswegen wird man am Samstag natürlich auch das Augenmerk auf die Vermeidung unnötiger Strafzeiten richten. Zu oft gab man deswegen in diesem Jahr schon Punkte ab. Ansonsten steht die bewährte Taktik. Die gegnerischen Verteidiger sollen durch stetes Forechecking am Schuss gehindert werden, vorne wollen die Chiefs ihre Torgefährlichkeit in allen Reihen ausspielen. Verzichten muss Coach Wolfgang Hellwig nach wie vor auf die beiden Langzeitverletzten Marcel Mörsch und Tim Schmitz.

Zu den Kölnern muss man wohl nicht mehr viel sagen. Der entthronte Meister hat nach wie vor zwei herausragende Reihen aufzubieten und zeichnet sich durch Spielwitz und hohe Torgefahr aus. Zuletzt gewann man sein eigenes Pfingstturnier und setzte sich dabei gegen internationale Konkurrenz durch. Das letzte Ligaspiel verlor man jedoch mehr als überraschend zu Hause gegen Iserlohn. Die Rheinos sind also auch zu Hause schlagbar – ein Umstand den die Chiefs am Samstag auch gerne ausnutzen würden.

Nach Köln geht es für die Chiefs am 17. Juni um 16 Uhr mit einem Heimspiel gegen Lüdenscheid weiter.


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