Beasts verspielen gute Ausgangsposition

Beasts verspielen gute AusgangspositionBeasts verspielen gute Ausgangsposition
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Vor nicht ganz drei Wochen hatten die Freiburger noch im Rheinland triumphieren können, doch gegen die laufstarke und bedingungslos kämpfenden Gäste war diesmal kein Kraut gewachsen.

Kaarst reiste mit 15 Feldspielern an und machte entsprechend von Beginn an Druck auf die Gastgeber, die Ihrerseits wenig entgegen zu setzen hatten. Erst nach dem zwischenzeitlichen 0:3 nach bereits sieben Minuten konnten sich die Mannen von Trainer Michael Sedlak aus der Umklammerung der Adler befreien. Alexander Kinderknecht und Philipp Perin brachten die Beasts bis zur Drittelpause wieder auf 2:3 heran. Das gleiche Bild bot sich den Zuschauern dann im Mittelabschnitt: Zuerst traf Aumann ins kurze Eck und als in der 28. Minute der starke Perlitz in Überzahl auf 5:2 erhöhte, war der Arbeitstag für den glücklosen Goalie Müller beendet, der laut eigener Aussage „keine Hand an den Ball bekam“ und nicht der Rückhalt sein konnte, den sein Team dringend benötigt hätte. Leider schaffte dies auch der junge Nico Hegewald nicht, der nur kurz nach seiner Einwechslung den ersten Ball passieren lassen musste. Kinderknecht stelltte zwar für seine Farben den Anschluss mit zwei Treffern her, einer davon in Ãœberzahl herrlich heraus gespielt, doch die Kaarster waren an diesem eiskalt vor dem Tor, während den Freiburger Torleuten einfach gar nichts glückte. So schossen Mackenstein und Perlitz bis zur Pause einen beruhigenden 8:4 Vorsprung heraus.

„Ich kann meinen Jungs heute anders als in Atting keinen Vorwurf machen“, so Trainer Sedlak nach der Partie, in der Tat lag es nicht an der Einstellung, dass den Beasts die Punkte entglitten.

Nach dem 10:4 für Kaarst durch Hauck (48.) und Drehmann (51.) kämpften sich die Beasts durch ein schönes Tor von Luis Dischinger (52.) und einen Powerplay-Kracher Patrick Patschulls (54.) auf 10:6 heran. Die Beasts warfen dann auch noch einmal alles nach vorne, alleine gelingen wollte ihnen nichts mehr. Die beiden Tore zum 12:6 Endstand waren dann wirklich zu viel des Guten, so groß war der Unterschied zwischen beiden Teams nicht. Am Ende zählt aber das Ergebnis und dieses spült die Beasts vorerst auf den 7. Tabellenplatz.

Nun geht es für die Freiburger am Samstag in Spaichingen weiter, wo nun der Kampf um die Bundesliga-Quali endgültig aufgenommen werden muss. Wichtig wird auf der engen Fläche der Schwaben sein, keinem Zweikampf aus dem Weg zu gehen und viele Schüsse zum Tor zu bringen. Wenn die Beasts ihre Chance wahren wollen, auch im kommenden Jahr erstklassig zu sein, sind die zwei Punkte bei den Badgers Pflicht.


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