Bears unterliegen in Bissendorf 3:8Crefelder SC

Bears unterliegen in Bissendorf 3:8Bears unterliegen in Bissendorf 3:8
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Dabei begann das Spiel für die Bears gar nicht so schlecht. Nach genau zwei Minuten vollendete Sebastian Müller einen Pass von Wasja Steinborn zur 1:0-Führung für den CSC. In der siebten Minute konnten die Panther durch Nebel den Ausgleich erzielen. Eine Überzahlsituation konnten die Bears in Folge dessen nicht nutzen. Die Bissendorfer hingegen zeigten wie es geht. Nach nur einer Minute ihrer ersten Überzahl klingelte es zum 1:2 durch Hahnemann im Krefelder Kasten. Bei der nächsten Strafe für Bissendorf machten es die Bears besser und konnten den verdienten Ausgleich durch Andre Kammen erzielen, der die Vorlage von Dennis Holthausen senkte.

Im zweiten Drittel gingen die Panther ihrerseits schnell durch Köppl in Führung. Ab der 26. Minute hatten die Skating Bears fünf Minuten lang in Überzahl die Chance, das Spiel zu drehen, brachten den Ball aber nicht im Tor der Panther unter. In der 35. Minute erhöhten die Panther, die mächtig Druck auf das CSC Tor machten auf 2:4 durch Janotta. Die zweite Strafe für die Bears nutzten die Panther wieder sehr routiniert nach einem überzeugenden Powerplay zur 2:5-Pausenführung aus.

Im letzten Spielabschnitt berannten die Panther das Tor des CSC weiter unermüdlich und entschieden in der 46. Minute mit dem 2:6 durch Köppl und unmittelbar nach Ablauf der dritten Strafzeit für Krefeld mit dem 2:7 durch Dierking die Partie klar zu ihren Gunsten. Nur noch Ergebniskosmetik war in der 52. Minute der Anschlusstreffer von Max Zillen auf Vorarbeit von Andre Kammen. Bissendorf stellte vier Minuten später mit dem 3:8 durch Baude dem alten Abstand wieder her.

Die Bears zeigten eine disziplinierte Leistung konnten aber nur ein Drittel gegen die favorisierten Panther mithalten, die rechtzeitig vor den Play-offs wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt sind. Das entscheidende Spiel der Wochen der Wahrheit sollte sowieso erst am Sonntag in der Horkesgath-Arena steigen. Denn dort war die rote Laterne der Liga, die Düsseldorf Rams bei den Skating Bears zu Gast. Und das Spiel galt es für die Bears zu gewinnen. Im Hinspiel nach toller Leistung und massenhaft Torchanchen, unterlag man unglücklich mit 0:2. Das wollten die Bears am Sonntagabend zur Primetime besser machen. Etwas beruhigend für die Bears war die Tatsache, dass die Highlander Lüdenscheid am Samstagabend ihr Heimspiel gegen Augsburg verloren hatten und die Bears im Falle eines Sieges wieder an ihnen vorbeiziehen konnten.

Das Spiel ging auch gleich gut los, die Bears eröffneten die Partie sehr druckvoll und erspielten sich ein paar kleinere Chancen. In der vierten Minute mussten die Bears jedoch in Unterzahl agieren und kassierten den 0:1 Rückstand durch Wilmshöfer. Die Bears fanden aber schnell wieder ihre Linie und wurden immer gefährlicher und spielbestimmender. Einen perfekten Wechsel gab es dann ab der elften Minute. Ein doppelschlag von Sebastian Müller brachte die Führung für die Skating Bears. Beide Tore hatte Wasja Steinborn perfekt aufgelegt. Etwas Glück hatten die Bears in der zwanzigsten Minute als der Ball überraschend im tor landete, jedoch von einem Schiedsrichter Inliner hineingelenkt wurde. So ging es mit einer verdienten 2:1 Führung in die erste Pause. Das ließ sich ja schon gut an. So könnte es weitergehen. Die Rams waren jedoch nicht zu unterschätzen, denn sie konterten schnell und gefährlich.

Die Rams etwas besser ins zweite Drittel. Die Bears scheiterten zunächst durch Sebastian Müller am Pfosten, kassierten im folgenden Konter etwas unglücklich den Ausgleich. Die Skating Bears schienen etwas geschockt, brauchten ungefähr fünf Minuten, um wieder richtig ins Spiel zu kommen. Danach übernahmen sie aber wieder die Initiative und erspielten sich klarste Möglichkeiten, trafen aber nicht ins Tor, so ging es mit einem schmeichelhaften 2:2 in die zweite Pause. Wenn die Bears den Druck aufrecht erhalten können, sollte ein knapper Sieg schon möglich sein. Dazu gehört aber auch ein wenig mehr Glück im Abschluss.

Die Partie ging im dritten Spielabschnitt hin und her. Düsseldorf wollte den Sieg der SC ebenfalls. Die Bears war dennoch leicht überlegen und gingen verdient durch Dennis Winkels in Führung, der von Sebastian Busch bedient wurde. Die Bears waren dennoch etwas nervös und leisteten sich ein paar unnötigen Strafen. Eine dieser Strafen sollte Folgen haben, aber zugunsten der Bears. Denn Patrick Komor angelte sich einen schwachen Düssseldorfer Pass, legte mustergültig auf Dennis Holthausen, der dem erneut sehr starken Felix Tauer keine Chance ließ.

So konnten die Bears sich im Abstiegskampf erst einmal etwas befreien und können nun mit etwas mehr selbstbewußtsein in die letzten beiden Spiele gehen. Harald Holthausen du Brandon Bernhardt waren natürlich hochzufrieden, da ihre Jungs nie aufgesteckt haben und vorbildlich gekämpft haben. Etwas ärgerte die beiden Trainer, die wenigen aber unnötigen Strafen, insbesondere die Disziplinarstrafen.