Bears müssen weiter zitternCrefelder SC

Bears müssen weiter zitternBears müssen weiter zittern
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Für die Bears stand noch so einiges auf dem Spiel, denn sicher hatten die Bears den Klassenerhalt noch nicht. Kurz vor Spielbeginn wurde dann das Spielergebnis aus Düsseldorf bekannt, wo das Schlusslicht Düsseldorf Rams auf den Vorletzten, die Crash Eagles Kaarst, traf. Für die Bears konnte das Ergebnis schon richtungsweisend sein und für etwas Gelassenheit gegen Köln sorgen. Doch in Düsseldorf ging es hin und her. Zunächst führte Düsseldorf mit 1:0 und lag dann plötzlich mit 2:3 hinten. Ein Unentschieden in dieser Partie und die Bears wären gerettet. Aber da Skaterhockey kein Wunschkonzert ist, mussten die Bears weiter zittern, denn Kaarst siegte nach großem Kampf beider Teams mit 5:4.

Die Bears starteten ungewohnt verhalten in die Partie, ließen die Gäste erst einmal ihr Spiel machen. Nach drei Minuten befreiten sich die Skating Bears aus der ersten Offensive der Rheinos und kamen zu ein paar kleineren Chancen. Die Partie war nun ausgeglichen und beiden Teams erspielten sich gute Chancen. In der zwölften Minute schnappte sich Wasja Steinborn einen Fehlpass von Robin Weisheit und ging allein auf das Kölner Tor zu und ließ dem Kölner Goalie keine Chance und erzielte das 1:0. In der 19. Minute dann die erste Strafzeit in der körperbetont aber fair geführten Begegnung. Für die Bears kam aber nichts Zählbares dabei heraus. So ging es dann mit einer 1:0-Führung in die Kabine.

Im zweiten Drittel ging es gleich etwas flotter los. Beide Teams erhöhten das Tempo. Köln war damit etwas erfolgreicher und erzielte in der 23. Minute durch Kai Esser den Ausgleich, den Alexander Stupp vorbereitet hatte. Im Gegenzug erzielten die Bears aber wieder die Führung. Andre Kammen hatte auf Dennis Holthausen gelegt, der in die lange Ecke abzog. Kurz darauf Aufregung vor dem Tor von Steffen Müller. Die Rheinos wähnten den Ball im Tor und reklamierten, aber die Schiedsrichter gaben keinen Treffer. In der 28. Minute mussten die Bears erstmals in Unterzahl agieren, machten dies auch geschickt bis zwei Sekunden vor Ablauf, als Kai Esser mit einem Hammerschlagschuss in den rechten oberen Winkel den erneuten Ausgleich markierte. In der 37. Minute parierte Steffen Müller klasse, hatte aber gegen den Nachschuss von Kai Esser keine Chance, der erneut oben rechts einnetzte.

Die Bears kamen gut ins letzte Drittel und konnten bereits in der 42. Minute in Überzahl agieren und nutzten diese Chance eine Sekunde vor Ablauf durch ein Tor von Dennis Holthausen, der den Pass von Wasja Steinborn perfekt vollendete. Nur wenige Sekunden darauf Aufregung vor dem Kölner Tor. Paul Bankewitz wusste nicht wo der Ball ist, der langsam ins Tor trudelt. Doch „aus unerfindlichem Grund“, wie die Krefelder betonten, gaben die Schiedsrichter den Treffer nicht.  Zwei Minuten später setzt sich Kai Esser auf der linken Seite durch, schoss und der Ball mogelte sich irgendwie an Steffen Müller vorbei zum 3:4 ins Tor. Die Bears wollten nun wieder den Ausgleich, kamen in Überzahl gut ins Spiel schossen aus allen Lagen. Vor dem Kölner Tor schoben und drückten Andre Kammen und der Kölner Verteidiger, doch nur Kammen musste auf die Strafbank. Damit war die Chance, in Überzahl zu treffen, dahin. Aber auch die Gäste konnten kein Kapital daraus schlagen. In der 56. Minute hatten die Bears die Situation eigentlich schon im Griff, doch Benjamin Hendrich eroberte sich den Ball und schoss aufs Krefelder Tor, wo sich der Ball erneut durch das kleinste Loch zwischen Goalie und Pfosten ins Tor mogelte. Danach spielten die Rheinos die letzten Minuten clever runter.

Die Bears war ganz nah dran am entscheidenden Punkt im Abstiegskampf, mussten aber gegen einige widrige Umstände kämpfen, die nicht zu überwinden waren. Nun müssen sie gegen Uedesheim punkten, um dem Abstieg zu entrinnen.