Badgers reisen zum Derby nach Bräunlingen

Lesedauer: ca. 2 Minuten

„Die drei Wochen Pause seit dem letzten Spiel in Freiburg haben uns doch nicht so schlecht getan, wie zuvor erwartet“, gibt sich Coach Martin Huber zuversichtlich. „Wir hatten dadurch etwas Zeit an einigen unserer begangenen Fehlern aus dem Freiburg-Spiel zu arbeiten und dies ist uns auch gut gelungen.“

Die beiden Trainer Huber und Jost sind also positiv gestimmt, was das Aufeinandertreffen der beiden Rivalen betrifft, und auch die Mannschaft ist heiß, endlich wieder ihr Können unter Wettkampfbedingungen unter Beweis zu stellen. „Gegen Bräunlingen brauche ich keinen der Jungs speziell zu motivieren, da ist jeder bis in die Haarspitzen motiviert und brennt darauf Spielzeit zu bekommen“, weiß auch Co-Trainer Manuel Jost. Denn in der Tat, ist es fast zwei Jahre her, als die beiden Teams das letzte Mal gegeneinander antraten. In diesem Spiel behielten die Badgers denkbar knapp mit 4:3 die Oberhand.

Jedoch stehen diesmal die Vorzeichen wieder bei null. Beide Mannschaften haben ihr erstes Saisonspiel verloren und stehen bereits mit dem Rücken zu Wand, ergo sind schon fast verpflichtet zu punkten, will man den Anschluss an die Tabellenspitze nicht gleich zu Beginn der Saison verlieren. Mit Bräunlingen wartet natürlich ein unangenehmer Gegner auf die Mannen von Huber und Jost. Die Hot Dogs traten stets kampf- und laufstark auf, nicht zuletzt auch ein Dank an ihre gute Jugendarbeit, die einige gute Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft gebracht hat.

Die Dachse haben sich jedoch optimal auf diese interessante Partie vorbereitet. Gezielt wurden die „Special-Teams“ in den letzten Trainingseinheiten nochmals aufgearbeitet, bekamen die Primstädter bekanntlich in Freiburg gleich 5 (!) Unterzahltore eingeschenkt. Doch das soll sich nun gegen Bräunlingen ändern, „und das wird es sich auch“, weiß Trainer Huber um die Stärken seiner Mannen.

Ähnlich wie beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Erzrivalen, soll es auch diesmal ablaufen, wenn es nach dem Geschmack der Spaichinger geht. Das es aber kein Selbstläufer werden wird, ist man sich im „Dachsbau“ bewusst. „Mit den lautstarken Fans im Rücken, die ihre Mannschaft immer tatkräftig unterstützen, wird es ein sehr schweres Auswärtsspiel für uns werden, weiß auch Abteilungsleiter Matthias Eckert. „Wir werden wohl vor einer tollen Kulisse und vielen Zuschauern auflaufen, dürfen uns dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen lassen.“

Die Devise gegen die Hot Dogs kann nur Vollgas von der ersten Sekunde an lauten. Die Hausaufgaben haben die Badgers in den letzten drei Wochen somit erledigt, gilt es diese am Samstag aber auch dementsprechend abzurufen und zu bestätigen. Und genau das ist das Ziel der selbstbewussten Badgers. „Wir fahren nicht nach Bräunlingen, um halblang zu machen“, kündigte Kapitän Marcel Schlotter an. Der Verteidiger erwartet eine wesentliche Steigerung der Primstädter im Vergleich zum Freiburg-Spiel. „Es wird ein sehr kampfbetontes und enges Spiel auf uns zukommen, da die Hot Dogs um jeden Zentimeter auf dem Feld kämpfen werden.“

Personell lässt sich Trainer Huber indes noch nicht in die Karten schauen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass er ein paar Änderungen zum Spiel in Freiburg vornehmen wird um am Ende ein erfolgreiches Ergebnis auf der Habenseite zu verbuchen. Auf jeden Fall wird dann wieder Philipp Butz mit von der Partie sein, der in Freiburg noch krankheitsbedingt zum Zuschauen verdammt war. Er wird dem Kader deutlich mehr tiefe und Variationsmöglichkeiten geben.