Badgers haben den direkten Aufstieg verpasst

Badgers haben den direkten Aufstieg verpasstBadgers haben den direkten Aufstieg verpasst
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Sie wollten die Nuss knacken, doch die Schale war für die Badgers Spaichingen definitiv zu hart. Aus dem Traum vom direkten Aufstieg in die 1. Skaterhockey-Bundesliga ist nach gut zwei Dritteln der Spielzeit Schlag auf Schlag die nackte Tatsache einer 9:11-Niederlage gegen die Breisgau Beasts geworden. Jetzt kämpfen die Badgers weiter um Punkte für die Relegation.

Am Samstagabend, nach der Begegnung mit dem TSV Bernhardswald, war für die Dachse die Welt noch in Ordnung. Rund 100 Fans beklatschten den 10:4 (7:1, 1:2, 2:1)-Pflichtsieg gegen die Bayern. Das Fundament haben die Badgers im ersten Drittel mit insgesamt sieben Toren gebaut. Die Zeichen waren gesetzt – die Moral der Bernhardswalder im Keller, in der 49. Minute netzte Jochen Mandel zum Endstand 10:4 ein – zwei wichtige Punkte für das mit Spannung erwartete Spitzenduell gegen die Freiburger gingen auf das Konto der Badgers. Die Tore erzielten Jochen Mandel (3) Christian Kauth, Elias Butz (je 2), Philipp Butz, Raphael Schlenker und Uwe Bisceglia.

Die Beasts aus der Breisgaumetropole haben das Sonntagsspiel vor gut 350 Zuschauern (viele waren aus Freiburg mit angereist) in der RVS-Arena mit 11:9 (2:4, 2:3, 7:2) gewonnen. Schnell und spannend in einer Art „Endspielcharakter“ präsentierten sich beide Mannschaften den Fans. „Wir sind sehr stark ins Spiel gestartet (das erste Tor durch Dominic Auger auf Zuspiel von Uwe Bisceglia fiel bereits in den ersten 15 Sekunden, gefolgt vom 2:0 in der 2. Spielminute von Marcel Schlotter auf Zuspiel von Jochen Mandel). Bis zum Beginn des letzten Drittels konnten wir auf 8:4 ausbauen, dann hat die Kraft bei unserer Mannschaft nachgelassen und wir haben durch mangelnde Cleverness das Spiel aus der Hand gegeben“, war das Fazit von Richard Trojan nach dem Duell mit den Freiburg Beast. Aber „unsere Stärke lag im Kämpfen, die Taktik hat etwas zu wünschen übrig gelassen. Die Spaichinger Badgers sind noch im Aufbau und unter diesem Aspekt haben wir eindeutig die bessere Leistung erbracht. Freiburg wird unangefochten bleiben und den Wiederaufstieg schaffen, aber wird werden um den zweiten Platz kämpfen“, so der Trainer nach dem Spiel und rückblickend auf eigene Erfahrungen als langjähriger Eishockeyprofi „eine solche Niederlage ist eine sehr gute Motivation.“.

Die Motivation haben die nunmehr mit 24 Punkten aus 15 Spielen und 162:65 Toren Tabellenzweiten Badgers (Platz 1 Freiburg Beasts / 14 Spiele/26 Punkte/126:65 Tore) nötig, denn bereits am kommenden Wochenende sind die beiden letzten Heimspiele der Saison terminiert: Am Samstag, 26. Juli, um 18 Uhr werden zum Schwabenduell die Starfighters aus Winnenden erwartet, am Sonntag um 16 Uhr erfolgt das erste Bully, wenn die Wölfe aus Atting versuchen werden, ihre Spuren in der RVS-Arena zu hinterlassen. Die Tore gegen Freiburg markierten Dominic Auger, Christian Kauth (je 2), Marcel Schlotter, Philipp Butz, Matthias Neher, Elias Butz und Christopher Kohn.