Auswärtssieg öffnet das Tor zum ShowdownCrash Eagles Kaarst

Auswärtssieg öffnet das Tor zum ShowdownAuswärtssieg öffnet das Tor zum Showdown
Lesedauer: ca. 1 Minute

Bereits zu Beginn des Spiels nahm der Tabellenzweite das Heft in die Hand, agierte vor dem Tor jedoch zu kompliziert. Hannover kam zwar selten gefährlich vor das von Malte Rütten gehütete Tor, erzielte aber dennoch das 1:0. In Überzahl konnte David Tözen zum 1:0 einnetzen (9.). Es war die einzige und letzte Führung der Hausherren. Kaarst spielte nun zielstrebiger zum Tor der Hurricanez und suchte öfter den Abschluss. Innerhalb von fünf Minuten sorgten Luca Brünemann (12.), Thimo Dietrich mit einem Doppelschag (13., 15.) und Kapitän Marc André Otten (17.) bereits im ersten Drittel für klare Verhältnisse.

Der bessere Start in das zweite Drittel war den Eagles vorbehalten. Thimo Dietrich mit seinem dritten Treffer an diesem Abend ließ den Vorsprung auf vier Tore anwachsen. Allerdings führten einige Undiszipliniertheiten und eine fahrige Spielweise auf Seiten der Kaarster dazu, dass Hannover noch einmal Morgenluft schnuppern durfte. David Tözen, Dreh- und Angelpunkt der Gastgeber, verkürzte mit einem Doppelschlag auf 3:5. Kaarst besann sich danach wieder auf die eigenen Stärken und forcierte ab der 30.Spielminute das Tempo. Bis zum Ende des zweiten Drittels markierten Roy Lindner, erneut Kapitän Marc André Otten und Christoph Ehlert  die 8:3-Führung und führten damit die Vorentscheidung herbei.

Das letzte Drittel wurde wieder einmal mit einem Tor der Kaarster eingeläutet. Pascal Mackenstein besorgte das 9:3 und zeigte sich wenige Minuten später auch für den zehnten Treffer verantwortlich. Nach dem elften Tor durch Dominik Boschewski gelang David Tözen mit seinem vierten Treffer in diesem Spiel noch ein wenig Ergebniskorrektur. Der Schlusspunkt war wiederum den Gästen vorbehalten. Luca Brünemann netzte zum 12:4-Endstand ein.

Kaarst hält mit diesem Sieg das Rennen um die Meisterschaft offen. Am kommenden Samstag kommt es dann zum Showdown gegen den Tabellenführer aus Lüneburg. Die Eagles wollen zurück in die erste Liga und brennen auf eine Revanche nach der bitteren Niederlage in Lüneburg und dem damit verbundenen Verlust der Tabellenführung. Ein Sieg nach regulärer Spielzeit muss her. Mit einer vollen Stadtparkhalle als sechstem Mann im Rücken werden die Adler in die Schlacht ziehen.