Auswärtsfahrten in den Norden ohne Erfolg

Lakers überraschen gegen BerlinLakers überraschen gegen Berlin
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Mit zwei knappen Niederlagen sind die Bochum Lakers aus dem Norden Deutschlands zurückgekehrt. Am Samstag unterlag der Skaterhockey-Zweitligist in Kiel mit 4:5, keine 24 Stunden später folge eine 5:7-Niederlage in Wilhelmshaven.

Unter der Woche spitze sich die Personallage bei den Lakers zu, so dass Bochum mit nur zwei Reihen die Reise an den Norden antrten konnte. In Kiel verlief es anfangs noch Erfolg versprechend. Gleich der erste Angriff durch Kapitän Christian Hennecke führte zum 1:0 für die Lakers. Bochum überließ fortan Kiel die Initiative und beschränkte sich auf der großen Spielfläche aufs Verteidigen. Erst in der 15. Spielminute gelang Kiel der Ausgleich per Nachschuss. Christian Hennecke markierte im Gegenzug das 2:1. Im zweiten Drittel legte Kiel die anfangs gezeigte Nervosität ab und spielte nun mutiger nach vorn, während die Lakers den Ansturm mit dem 3:1 beantwortete: Erneut Christian Hennecke traf zum 3:1. Dieser Treffer beflügelte die Hausherren, eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf das Tor von Bochums Keeper Carsten Arndt, der anfangs noch erfolgreich agierte, in der 35. Minute aber machtlos war, als Kiel zum 2:3 traf. Im letzten Drittel setzte Kiel die Bochumer dann richtig unter Druck, der Kräfteverschleiß auf Seiten der Lakers war nicht zu übersehen. Zwar konnte Simon Schettler durch einen Distanzschuss den 3:3-Ausgleich in der 43. Minute mit dem vierten Bochumer Tor egalisieren, Kiel konnte in der 45. und 51. Spielminute jedoch die Treffer vier und fünf erzielen und diesen Vorsprung dann über die Zeit retten.

In Wilhelmshaven sollte an die Leistung aus dem Kiel-Spiel angeknüpft werden. Der Start war viel versprechend: Wie in Kiel führte die erste gute Angriffsaktion zum Torerfolg. Simon Schettler schob zum 1:0 ein. Die Nordseestädter zeigten sich davon jedoch wenig beeindruckt und erzielten in der sechsten Spielminute den 1:1-Ausgleich. Es entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem beide Teams zu Torchancen kommen, aber sowohl Bochums Torwart Henrik Maluga, der diesmal das Tor hütete, als auch sein Gegenüber blieben stehts erster Sieger. Simon Schettlers zweites Tor wurde von Wilhelmshaven zwar in der 14. Minute egalisiert, dies hinderte den Stürmer aber nicht, in der 15. Minute sein drittes Tor per Direktabnahme zu erzielen. Wilhelmshaven zog im zweiten Drittel das Tempo an und wartete auf Fehler in der Bochumer Abwehr, um die Tore drei und vier zu erzielen. Jan Schwarz und Verteidiger Mario Bodden retteten mit ihren Toren die Bochumer Führung ins letzte Drittel. Wie gegen Kiel kippte das Bochumer Spiel, die Jadestädter erzielten zuerst den Ausgleich und gingen in der 51. Minute zum ersten Mal durch einen verdeckten Schuss in Führung. Die Bochumer Angriffsbemühungen brachten keinen Erfolg, das siebte Tor der Wilhelmshavener fiel knapp 20 Sekunden vor Schluss, als die Lakers Goalie Maluga zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Platz nahmen.