Aus 0:3 mach 7:3

Ducks starten gegen AhausDucks starten gegen Ahaus
Lesedauer: ca. 1 Minute

Als die Duisburg Ducks im zweiten Drittel mit 0:3 zurücklagen, schien die erste große Überraschung der noch jungen Saison in der Skaterhockey-Bundesliga auf dem Weg zu sein. Doch das, was die Enten schon in der vergangenen Spielzeit stark gemacht hat, war auch im zweiten Duisburger Saisonspiel ausschlaggebend: die starke Physis. Also hieß es: Aus 0:3 mach 7:3 (0:1, 1:2, 6:0). So wurde es für die Crash Eagles Kaarst in eigener Halle doch noch deutlich.

Der Meister aus Duisburger musste seine Reihen aufgrund von einigen Ausfällen komplett durcheinander wirbeln. Drei nicht eingespielte Sturmpärchen, dazu fünf Verteidiger. Das schlug sich im Spiel der Gäste nieder. „Uns fehlte lange Zeit jeglicher Biss“, berichtet Trainer Manfred Schmitz. Mit einem sehenswerten Tor sorgte der erneut bärenstarke Kevin Wilson für den Beginn der Aufholjagd noch vor der zweiten Pause. Als sein Schlagschuss ins Kaarster Tor rauschte, passte kaum ein Blatt Löschpapier zwischen Ball und Gestänge. „In der Pause habe ich noch einmal an die Jungs appelliert“, so Schmitz. Mit Erfolg, wie's scheint, denn fortan bestimmen die Duisburger klar das Geschehen. Erneut waren die Duisburger zudem nicht auszurechnen, weil sich die sieben Treffer auf sechs Schützen verteilten. Zudem war Mike Höfgen, der im Auftaktspiel der Crash Eagles noch sechs Tore erzielt hatte, komplett bei der Ducks-Abwehr abgemeldet.

Hinten machte bei den Ducks erneut Lars Tannhof dicht und hielt seine Mannschaft besonders in einer langen Unterzahlphase im zweiten Drittel im Spiel. Mario Säs sollte zwar zum Einsatz kommen, doch der junge Polizist hatte eine harte Nacht hinter sich, sodass er selbst keinen Sinn in einem Einsatz sah.

Tore: Kevin Wilson (2), Oliver Latocha, Patrick Schmitz, Heiko Wilken, Sebastian Czajka, Jan-Kristof Bedrna. (the)