Aufholjagd Teil 2 – Eagles gastieren in Essen

Gelungener Einstieg in die neue SaisonGelungener Einstieg in die neue Saison
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Die Crash Eagles Kaarst reisen nicht als Favorit an, im Gegenteil. Aber die Adler wollen sich teuer verkaufen, wenn sie am Samstag um 17 Uhr bei den Rockets Essen in der Skaterhockey-Bundesliga ran müssen.

Dass dies auch besser gelingt als in der Vergangenheit, dafür hat das neue Trainergespann Wolfgang Hellwig und René Kempkes sehr intensive Trainingseinheiten unterhalb der Woche abgehalten. Dabei wurde in den verschiedenen Übungen auch die kleinere Spielfläche in Essen mit berücksichtigt. Dennoch kann man bei einem Blick auf die Tabelle nicht verhehlen, dass die Adler in dieser Saison noch keinen einzigen Punkt auswärts ergatterten. Das schreckt aber Wolfgang Hellwig nicht davon ab, auch in Essen eine offensive, temporeiche und kampfstarke Strategie von seinen Mannen zu fordern. Wichtig war ihm unter der Woche auch, das Selbstbewusstsein einzelner Spieler wieder aufzubauen. Jeder von ihnen kann Hockey spielen, aber einige Spieler konnten in letzter Zeit ihre Fähigkeiten nicht konstant umsetzen.

Nachdem sich auch Keeper Oliver Winter vom Verein abgemeldet hat, steht den beiden Trainern ein Kader von 21 Spielen zur Verfügung. Daraus werden jetzt die besten und einsatzstärksten Cracks herausgefiltert, die den Rockets einen offenen Kampf bieten sollen.

Dies ist vom Papier her ein schwieriges bis unmögliches Unterfangen, wenn man den Saisonverlauf beider Teams vergleicht. Essen steht nunmehr auf einem sicheren vierten Platz, der zur Teilnahme an der Endrunde zur deutschen Meisterschaft berechtigt. Mit Nationaltorhüter René Hippler hat man einen international erfahrenen Mann zwischen den Pfosten stehen. Mit den Ausnahmestürmern Christian Sohlman, Jan-Kristof Bedrna und Jan Milan Kalka haben sie drei Goalgetter im klassischen Sinn. Sie erzielten zusammen 29 von insgesamt 56 Toren. Darauf alleine verlässt sich aber deren Coach Carsten Lapaszinski nicht, denn er hat im Laufe der Jahre auch erfolgreich viele junge Kräfte in sein Team eingebaut. So steht ihm in Essen eine kompakte und ausgeglichene Mannschaft zur Verfügung, die nicht leicht auszurechnen ist. Zuletzt überraschten sie, als sie beim bis dahin ungeschlagenen Ligaprimus Lüdenscheid mit 7:5 zwei wichtige Punkte entführten. Dass sie auch einmal schwächeln können, bewiesen sie bei ihren Spielen in Krefeld, Rostock und Menden. Das lässt die Kaarster hoffen, aber die Hoffnung alleine schießt keine Tore. Das Hinspiel in Kaarst endete 8:4 für Essen.

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