Auch in Kollnau unterlegen

Hotdogs besiegen KollnauHotdogs besiegen Kollnau
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Es bleibt dabei: Die einzigen Bräunlinger Siege in der regulären Saison in der 1. Skaterhockey-Bundesliga Süd, die auch letztlich den Unterschied zwischen Play-down-Teilnahme und direktem Abstieg ausmachen, belaufen sich auf die beiden Erfolge über das unverändert punktlose Tabellenschlusslicht Dragons Heilbronn. Auch im letzten Rundenspiel beim HC Kollnau gelang es dem Team um Kapitän Philipp Rosenstihl nicht, seinem neuen Trainer Ully Hugger den ersten Punktgewinn zu bescheren, seitdem der jetzige Übungsleiter das Zepter an der Bande übernommen hat. Am Ende stand es 6:10 (3:3, 2:4, 1:3).

Der Kampf in den nun bald anstehenden Play-downs wird ein ganz schwerer für das Team von Ully Hugger, wenn es sich ähnlich präsentiert wie in Kollnau. Denn weder die Stärke des Gegners, noch der äußerst rutschige Boden gaben den Ausschlag für die 14. Saisonpleite: Vielmehr waren es wieder einmal zahlreiche, eigens fabrizierte Fehler wie einige Fehlpässe, die den Chilis das Leben leicht und es den Hotdogs entsprechend schwer machten. Zudem bekamen Rosenstihl und Co., nicht gerade für ihre Stärke als Special Team-Spezialisten bekannt, mit 18 Strafminuten viel zu viele, überwiegend unnötige Strafzeiten, die die Gastgeber in deren Minihalle zum Toreschießen in Überzahl geradezu einluden und diese auch dankend annahmen.

Nachdem es zu Ende des ersten Drittels mit 3:3 nach Toren von Suttner (11.), Kozlovsky (14.) und erneut Suttner (15.) für Kollnau, sowie auf Bräunlinger Seite durch Treffer von Joe Obergfell (6.) und zwei Mal Captain Philipp Rosenstihl (13. und 19.) noch Unentschieden gestanden hatte, gerieten die Bräunlinger im Mitteldrittel durch einen Doppelschlag der Hausherren schnell in Rückstand, dem die Spieler des HC Kollnau später weitere zwei Tore draufpacken konnten (Tore: Bianchi/23.; Misenta/24.; Robert/30.; Schmidt/31.). Bräunlingen blieb zwar dran und konnte durch Treffer von Andreas Bernstorff (32.) und Philipp Rosenstihl (34.) zu dessen Hattrick wieder auf 5:7 herankommen, jedoch hatten die Dogs nun auch mehrfach Pech und konnten den Ausgleich nicht mehr erzielen. Wie schon im vorangegangenen Abschnitt gelang dem HC Kollnau auch zu Beginn des Schlussdrittels schnell ein weiteres Tor, Torschütze war diesmal Kevin Robert (41.). Rund um den Treffer zum 6:8 aus Bräunlinger Sicht durch Joe Obergfell (51.) keimte noch einmal so etwas wie ein Hoffnungsschimmer bei den Gästen auf, Goalie Dominik Müller konnte kurz darauf einen Penalty gegen Kevin Robert parieren. Nichts war es aber ein weiteres Mal mit einem vermeintlichen Punktgewinn für die Hunde, denn mit den Treffern zum 9:6 (52.) und 10:6 (53.) beseitigten Schmidt und Suttner für Kollnau jegliche Restzweifel, wer dieses Derby letztenendes als Sieger verlassen würde.

Mit elf erzielten Toren in den vergangenen beiden Partien gewann das Team von Coach Ully Hugger klar an Offensivgefahr hinzu. Was jedoch im Zuge dieses Wandels schwer nachgelassen hat, ist die Durchschlagskraft um das eigene Gehäuse herum. 21 Gegentreffer in Düsseldorf und Kollnau sind einfach zu viele, um von einer gut postierten Hintermannschaft sprechen zu können. Bis zu den im Oktober anstehenden Play-downs müssen hier wieder mehr Ruhe und Überblick Einzug halten, ansonsten laufen die Jungs um Kapitän Philipp Rosenstihl dem Gegner zu leicht ins offene Messer.