Assenheim steigt in die 1. Bundesliga auf

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In eigener Halle war es anfangs nicht die erwartete klare Angelegenheit, wie es bei einem Blick auf die Tabelle zu erwarten war. Bad Friedrichshall spielte sehr gut mit, und Assenheim wirkte verkrampft. So war es Kai Metzger, der in der sechsten Spielminute mit dem 1:0 für die Gäste, allen Aufstiegsgedanken der Niddataler erstmal einen Dämpfer verpasste. Trotz Feldüberlegenheit sprang nicht zählbares für die Patriots heraus. Es dauerte bis zur 17. Minute, ehe der Knoten endlich platzte. Der Kapitän Marcel Patejdl erlöste die Patriots mit seinem Treffer zum 1:1 Ausgleich. Nur 60 Sekunden später war es Tim May, der die Führung der Hausherren markierte. In der letzten Minute konnte Hannes Ressel gar auf 3:1 erhöhen. Mit dieser am Ende doch noch beruhigenden Führung ging es dann auch in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt schienen die Patriots das Spiel nun in den Griff bekommen zu haben. Bad Friedrichhall wirkte nun Müde. Marcel Patejdl nutzte die Situation und schoss in der 26. zum 4:1 ein. Drei Minuten später war es erneut Tim May, der das 5:1 besorgte. Den Treffer zum 6:1 erzielte Patric Pfannmüller (35.) ebenfalls im zweiten Spielabschnitt. Mit diesem Ergebnis ging es in das Schlussdrittel. Bad Friedrichshall gab jedoch nie auf und spielte an diesem Tag definitiv nicht wie ein Absteiger. Immer wieder stemmten sich die Gäste aus Baden Württemberg gegen die Angriffe der Hessen. Mit Erfolg. Ohne Gegentor sollten die Roadrunners das letzte Drittel überstehen, was aber den Feierlichkeiten der Niddatalern keinen Abbruch tat. Die über 200 Zuschauer zählten mit den Spielern die letzten zehn Sekunden runter, und dann war es vollbracht. Nach zwei Jahren im Skaterhockey stehen die Rhein-Main Patriots in der 1. Bundesliga. Eine Erfolgsgeschichte, die so zwar erhofft, aber nicht garantiert werden konnte.

Bevor es aber in der 1. Bundesliga um Punkte und Tore für die Patriots geht, steht am 9.Oktober noch das abschließende Meisterschaftsspiel um 20 Uhr zu Hause gegen den HC Merdingen aus. „Wir wollen allen Zuschauern und Fans noch einmal ein schönes und atraktives Spiel zeigen, dass sind wir allen schuldig“, so Jan Sturatschek. Im Anschluss an das Spiel findet dann die Pokalübergabe für den Titel des Meisters der 2. Bundesliga Süd statt. Weiter geht’s es dann mit der eigentlichen großen Meisterfeier im Vereinsheim der Patriots. Als Dankeschön verteilen die Spieler handsignierte T-Shirts und Caps an die Zuschauer. Weitere Attraktionen für die Besucher sind in Planung.