Assenheim erwartet Augsburg

Assenheim erwartet AugsburgAssenheim erwartet Augsburg
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der Gegner am kommenden Samstag, der TV Augsburg, ist klarer Tabellenführer der Süd-Gruppe und wird das auch nach Abschluss der Punktrunde bleiben. Damit haben sich die Augsburger auch bereits vorzeitig das Heimrecht für die Play-offs gesichert.

Es ist also alles entschieden in der Punktrunde, wäre da nicht der 30. April 2011.Die Fuggerstädter waren der Gegner der Patriots in der 2. Runde des ISHD-Pokals und mussten nach einem 9:5-Erfolg der Patriots schon frühzeitig in diesem Wettbewerb die Segel streichen. Es ist somit zu erwarten, dass der TVA diese Scharte auswetzen will.

Der Kader der Augsburger spricht für Qualität. Die Torfabrik Lukas Fettinger und Frank Kozlovsky, zwei aktuelle Nationalspieler, erzielten zusammen mit Christian Sohlmann die Hälfte aller Bundesligatreffer der Augsburger und mit Andreas Fuchs steht der aktuelle Nationaltorwart ebenfalls in Reihen des TVA.

Auf Seiten der Patriots wird es im defensiven Bereich zwei kleine Änderungen geben. Die erfahrenen Verteidiger Marco Kluin und Christoph Bierschenk werden Trainer Patric Pfannmüller am Samstag aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stehen. Auch auf Torwart Marcel Kempf kann Pfannmüller nicht zurückgreifen. Kempf bestreitet am kommenden Wochenende einen letzten Lehrgang mit der deutschen U19-Nationalmannschaft vor der Europameisterschaft.

Im Tor steht somit am kommenden Samstag Felix Dombrowsky, der schon im Pokalviertelfinale gegen Lüdenscheid eine ganz starke Leistung bot, und so ein wichtiger Grundstein für das Erreichen des Pokalhalbfinales war. In der Abwehr werden neben dem am letzten Wochenende beruflich verhinderten Florian Schneider auch die jungen Eigengewächse Alexander Blum und Michael Simon weitere Erfahrungen sammeln können. „Ich bin zuversichtlich, dass die Jungs ihre Sache gut machen und ein sehr guter Ersatz für die beiden Routiniers sein werden. Sie haben in den letzten Wochen sehr stark trainiert, und entwickeln sich stetig weiter. Für die Zukunft stellen die Jungs absolute Alternativen im defensiven Bereich dar “, so Pfannmüller sehr gelassen. Ansonsten bleibt das Team aus den beiden Heimsiegen gegen Uedesheim und Freiburg unverändert. Auch im taktischen Bereich möchte das Trainergespann Pfannmüller/Hofmann nicht viel gegenüber dem Spiel gegen Freiburg ändern. „Wir müssen unser Spiel spielen, dann ist auch gegen den Spitzenreiter alles möglich. Schaffen wir es die Augsburger zu beschäftigen, dann können wir sie zu Fehlern zwingen. Doch dafür müssen wir über 60 Minuten voll konzentriert zu Werke gehen. Gerade Strafzeiten gilt es gegen Augsburg zu vermeiden. Das Überzahlspiel hat uns schon in Augsburg oftmals sehr alt aussehen lassen“, weiß Pfannmüller.

Und damit noch nicht genug, denn im Pokal haben die Patrioten am Samstag, 1. Oktober, um 19 Uhr in eigener Halle gegen Iserlohn auch noch alle Chancen auf das Erreichen des Finals, und somit auf den ersten großen Titel nach erst drei Jahren im Skaterhockey.