Assenheim braucht einen Sieg in VelbertSiegen oder fliegen

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Nach der Niederlage in Spiel 1 ist die Favoritenrolle klar geklärt. Velbert steht mit einem Bein im Halbfinale und die Patriots hoffen auf ein Wunder. „Velbert zeigte sich letzte Woche sehr kompakt, da ist es wichtig, dagegenzuhalten“, so Trainer Stefan Napravnik. Dass man Respekt vor dem Trip nach NRW hat, ist aus vielen Gründen nachvollziehbar, denn mit Dennis und Sven Schlicht werden zwei wichtige Spieler nicht dabei sein und man hat sich gerade auswärts in dieser Saison besonders schwergetan. Doch chancenlos sehen sich die Niddataler nicht, denn mit Jan Bannenberg kehrt ein überaus flexibler Spieler zurück in den Kader.

„Unser Vorteil ist, wir verspüren keinen Druck. Weder von Vereinsseite noch von den Spielern und dem Umfeld. Das lässt uns ruhig arbeiten und die Spieler locker bleiben“, so Napravnik weiter. Dies bestätigt auch der sportliche Leiter Patric Pfannmüller. „Nach einem Abstieg und einem sehr umfangreichen Umbruch im Kader und Umfeld ist es nicht selbstverständlich, sich in der darauffolgenden Saison wieder in der Tabelle der neuen Liga oben vorzufinden. Es gibt genug Beispiele von Vereinen mit ähnlichen Veränderungen auch sportartübergreifend, die sich auf einmal in Liga drei wiederfanden. Wir haben mit Platz zwei eine erfolgreiche Vorrunde gespielt und stehen in den Play-offs. Das ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, worauf wir sehr gut aufbauen können und zufrieden sind. Aber dennoch ist es klar, dass wir am Sonntag gewinnen und ein drittes Spiel zu Hause erkämpfen wollen.“ Mit einem kleinen Kader will man am Sonntag eine Überraschung schaffen.


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