Alles oder nichts am Samstag in AssenheimRhein-Main Patriots

Alles oder nichts am Samstag in AssenheimAlles oder nichts am Samstag in Assenheim
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In Spiel eins mussten sich die Hessen noch mit 5:9 im Sauerland geschlagen geben und stehen nun mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Sieg am kommenden Samstag bedeutet ein drittes Spiel in Iserlohn und weiter die Chance in die Vorschlussrunde der Deutschen Meisterschaft einzuziehen. Eine Niederlage wäre automatisch das Ende dieser Saison, worüber man in Assenheim erst gar nicht sprechen will.

Im zweiten Aufeinandertreffen am kommenden Samstag heißt es somit „siegen oder fliegen“. Bei den Niddatalern setzt man selbstbewusst auf die Heimstärke und die hoffentlich große Unterstützung der heimischen Fans, die auch im Sauerland vor einer Woche schon lautstark deutlich machten, das sie ihr Team gerne im Halbfinale sehen wollen.

Doch auch personell geht man etwas gestärkt in die anstehende „Alles-oder-Nichts-Begegnung“ gegen Iserlohn. Sind die beiden am letzten Wochenende privat verhinderten Leistungsträger Marco Forster und Marcel Patejdl wieder mit von der Partie, muss man aktuell nur den Ausfall von Stürmer Hannes Ressel verkraften.

„Es ist schade, dass Hannes nicht dabei ist, aber mit zwei Spielern, die ins Team zurückkehren, sind wir personell flexibler besetzt als bei der Niederlage in Iserlohn“, ist Kapitän Christian Unger zuversichtlich.  Dass die Niddataler selbstbewusst in die Begegnung am Samstag gehen können, zeigte der Spielverlauf im ersten Spiel. Trotz eines 2:5-Rückstandes kämpfte sich das Team zurück und erarbeitet sich noch ein 4:5 nach 40 Minuten. Wäre da nicht ein blödes Gegentor in Überzahl und ein direkt verwandelter Freistoß der Sauerländer, welchen Verlauf hätte dann dieses Spiel in den letzten 20 Minuten gemacht?

„Es ist doch klar, dass Iserlohn als Favorit und Heimmannschaft in Spiel eins mehr Spielanteile hatte, doch jetzt sind wir zu Hause und da wollen wir Iserlohn schlagen. Ist das geschafft, erst dann schauen wir auf Spiel drei“, so Trainer Patric Pfannmüller, der in dieser Saison mit seinem Team beim 8:4-Heimerfolg das Spielfeld bereits als Sieger gegen die Sauerländer verlassen konnte.

Eine Veränderung in Sachen Aufstellung wird es bei den Patriots auf der Torhüterposition geben, ist Routinier Ingo Schwarz nicht dabei. Stattdessen stehen am Wochenende Marcel Kempf und Felix Dombrowsky im Gehäuse dieses Saisonhighlights. Ob das eine zusätzliche Schwächung der Niddataler bedeutet, verneinte Trainer Pfannmüller deutlich. „Marcel hat in den letzten Wochen sehr stark trainiert und immer wenn er spielte sehr stark gehalten. Er steht Ingo lediglich in Sachen Erfahrung noch nach. Doch ist er durch seine jungendliche Unbekümmertheit schon ein ums andere Mal über sich hinausgewachsen. Auch von Felix sind wir absolut überzeugt und er genießt unser Vertrauen, einzig die Tatsache, dass er zwei Wochen im Urlaub war, lassen ihn momentan einen Hauch hinter Marcel stehen. Wir haben das beste Torwarttrio der Liga, davon bin ich überzeugt.“

Auch ein Blick in die letzte Saison macht den Wetterauern Mut. Besiegte man in der letzten Saison ebenfalls ein Team aus dem Sauerland und zog ins Halbfinale ein. Lüdenscheid als Tabellenführer nach der Vorrunde war da der Gegner.