8:4-Sieg im Heimspiel gegen Sauerland Steel BullsHannover Hurricanez

(Foto: Marcus Fischer)(Foto: Marcus Fischer)
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Einen schönen Spielzug schloss Kaptitän Köhncke in der neunten Minute mit einem direkten Schlagschuss zum 1:0 ab. Zuvor hatten sich beide Reihen bereits mehrere gute Chancen erarbeitet, jedoch fehlte es, wie so oft im Spiel der Hannoveraner, an der nötigen Präzision. Die Steelbulls beschränkten sich größtenteils aufs Kontern. Nach einem Ballverlust im Angriffsdrittel konnten die Sauerländer einen dieser Konter in der zwölften Minute zum 1:1 Ausgleich verwerten. Die „Canez“ hatten hierauf allerdings die richtige Antwort parat. Seedo Janssen erzielte mit trockenem Schlagschuss ins obere linke Eck die erneute Führung für die Hausherren. Kurz nach der Führung musste Stefan Tippl für zwei Minuten in die Kühlbox und die Unterzahlformation der Canez war gefragt. In guter Abstimmung mit Goalie Hundermark überstanden die Hausherren die Strafzeit unbeschadet. Nach der Unterzahl bekamen die Hurricanez das Spiel nun gut in den Griff. Kurz vor Drittelende war man in der Defensive jedoch etwas konfus und konnte den Ball nicht konsequent klären, sodass 40 Sekunden vor der Pause noch der 2:2-Ausgleich fiel.

Die Marschroute für die kommenden zwei Drittel war klar: Enge Manndeckung und konsequente Abschlüsse. Da die Steelbulls ihrerseits allerdings auch über die nötige individuelle Klasse verfügen, konnten sie kurz nach Wiederbeginn nach einem gewonnen Zweikampf an der Bande erstmals in Führung gehen. Aber auch dieses Mal ließ die Antwort der Canez nicht lange auf sich warten. Der jüngere der Janssen Brüder, Eibe Janssen, nutze seine zweite hochprozentige Torchance innerhalb von 30 Sekunden zum Ausgleich. Die Hurricanez wurden nun wieder stärker und ließen den Gästen weniger Raum für Konter. Eine Überzahlsituation in der 27. Spielminute nutzen die Canez in Person von Seedo Janssen zum 4:3. Kapitän Köhncke hatte mustergültig aufgelegt. Drei Minuten später war es wieder der heute starke Benjamin Köhncke der Steinert bediente. Nach der Hälfte des zweiten Drittels stand es nun 5:3 für die Gastgeber. In der Folge erarbeiteten sich die Leinestädter immer mehr Chancen, scheiterten aber am Gäste-Keeper oder an der eigenen Ungenauigkeit im Abschluss. Bis auf wenige Ausnahmen ließen die Hurricanez auch kaum noch Chancen zu. Eine dieser wenigen Gelegenheiten konnten die Steelbulls in der 37. Spielminute zum 5:4 nutzen. Der heute wieder sehr fleißige David Tözen stellte zehn Sekunden vor Drittelende die Zwei-Tore-Führung wieder her. Nach einem schönen Spielzug der Janssen Brüder staubte der Verteidiger einen Abpraller mit der Rückhand ab. So ging es in die letzte Pause.

Mit der Führung im Rücken spielten die Hurricanez nun abgeklärter und ließen erkennen, dass man in der laufenden Saison dazugelernt hatte. War man in der Vergangenheit in solchen Situationen kopflos angerannt und hatte „Hurra-Hockey“ gespielt, nahmen die Aufbauspieler nun häufig das Tempo raus und ließen die Gäste kommen. So ergaben sich weniger Chancen auf beiden Seiten. Erst eine erneute Überzahlsituation brachte wieder etwas Zählbares auf die Anzeigentafel. Nach nur 19 Sekunden des Powerplays zog Köhncke auf Zuspiel von Seedo Janssen ab und ließ Gästekeeper Doual keine Abwehrchance. Neuer Spielstand 7:4. Den Gästen war nun anzumerken, dass das Tempo der ersten zwei Drittel in der für sie ungewohnt großen Halle seinen Tribut forderte. Die Hurricanez hatten nun alles unter Kontrolle und beherrschten das Spiel. Weitere Tore wollten aber trotz guter Gelegenheiten nicht mehr fallen. Erst in der 54. Minute erzielte Seedo Janssen nach Co-Produktion der Jannsen Brüder seinen dritten Treffer am heutigen Tag. Das Spiel schien entschieden, denn so allmählich ergaben sich die Sauerländer ihrem Schicksal.

Überschattet wurde die ansonsten recht fair geführte Partie noch von der Verletzung eines der Gästespieler. In der 56. Minute verlor Dennis Jürgens im Zweikampf die Balance und traf im Fallen den Gegenspieler mit dem Schläger unabsichtlich im Gesicht. Dieser musste stark blutend mit Verdacht auf Nasenbeinbruch von den gerufenen Sanitätern versorgt werden. Das Regelwerk der ISHD lässt in solchen Fällen keinen Spielraum zu und so wurde Jürgens von den Schiedsrichtern mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe und die Hurricanez mit fünf Minuten in Unterzahl bedacht.

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