300 Fans bejubeln Attinger Auftaktsieg in der neuen Hockeyhalle„Feiern dahoam“

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Sie riefen die Wölfe nach dem Spiel nicht nur zur bereits bekannten Laola-Welle auf, sondern skandierten auch lautstark „Ehrenrunde, Ehrenrunde.“ Nicht nur dieser Wunsch wurde erfüllt, auch die Raupe wurde auf dem Feld gezeigt. Strahlende Gesichter sah man so nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf dem Feld. „Es hat echt wahnsinnig Spaß gemacht vor so vielen Zuschauern zu spielen“, sagte Florian Meichel. „Das spornt enorm an, wenn so eine Stimmung draußen ist.“

Auch als das Spiel im letzten Drittel schon lange entschieden war, bejubelten die Zuschauer jedes Attinger Tor begeistert. Peter Schnettler, Stadionsprecher der Straubing Tigers, sorgte für den entsprechenden Rahmen. Die Fans dürfen sich jetzt auf mindestens eine Zugabe in dieser Saison freuen. Durch den Sieg und die gleichzeitige 5:7-Niederlage der Badgers Spaichingen bei den Rhein-Main Patriots erreichten die Wölfe Rang zwei und treffen in den Playoffs auf den Nord-Dritten Kassel Wizards. Zunächst treten die Wölfe auswärts an (6. oder 7. Oktober), das Heimspiel findet eine Woche später in Atting statt.

Kleiner Wermutstropfen: Das erste Heimtor musste man den Gästen überlassen, die nach 7:05 Minuten durch Dennis Schopp mit 1:0 in Führung gingen. Jenes erstes Attinger Tor blieb Tim Bernhard vorbehalten, der zehn Sekunden später mit einer schönen Einzelleistung das 1:1 erzielte. Überhaupt war Bernhard einer der überragenden Akteure. Er erzielte insgesamt sechs Tore (teilweise per Schlagschuss, teilweise nach tollen Tricks) und bereitete zwei vor.

6:3 hieß es nach 20 Minuten. Atting zwar zwar spielerisch und vor allem läuferisch besser, Merdingen zeigte aber ebenfalls eine klasse Leistung und kam in der 31. Minute durch einen Doppelschlag auf 6:7 heran. Zuvor hatte Panthers-Goalie Jens Berger beim Stand von 7:4 ein scheinbar sicheres Attinger Tor mit einem herausragenden Fanghandsave verhindert.

Ausgerechnet eine Fünf-Minuten-Strafe gegen Christoph Wittenzellner und Kevin Bitsch (beide lieferten sich eine Rauferei, Wittenzellner musste aufgrund seiner zweite Strafe zum Duschen) sorgte dann für klare Verhältnisse. Denn bei drei gegen drei auf dem Feld spielten die Wölfe ihre läuferische Klasse aus und zogen von dann 9:7 auf 14:7 davon. Teilweise bekamen die Zuschauer wunderschön herausgespielte Tore zu sehen, das Highlight war dabei der doppelte Doppelpass zwischen Matthias Rothhammer und Florian Meichel.

Den Vorsprung gaben die Attinger dann im Schlussdrittel nicht mehr aus der Hand. Beinahe hätten sie sogar noch die 20-Tore-Marke geknackt. Den Schlusspunkt setzte in der 59. Minute Thomas Bauer. „Das Spiel war in allen Bereichen ein Erfolg“, sagte Trainer Markus Alzinger. „Es gab tolle Tore, Kampf, im zweiten Drittel wurde es zwischenzeitlich eng und eine Schlägerei war auch dabei. Jetzt bereiten wir uns auf die Play-offs vor.“

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