20 Minuten Augenreiben und am Ende doch wieder verloren

Maidy Dogs kommen 3:6 unter die RäderMaidy Dogs kommen 3:6 unter die Räder
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Trotz eines starken Beginns stehen die Ahauser Maidy Dogs am Ende doch wieder mit leeren Händen da. Die Begegnung gegen die Highlander Lüdenscheid in der Skaterhockey-Bundesliga endete 5:10 (3:1, 1:6, 1:3).

Die mitgereisten Fans des haushohen Favoriten aus dem Sauerland rieben sich 20 Minuten lang die Augen und auch den Spielern des Vizemeisters schienen zeitweise etwas verwundert. Grund war die starke Leistung der Maidy Dogs im ersten Drittel. Stammgoalie Jens Kemper zeigte, warum er so wichtig ist für die Ahauser, und die Verteidigung schaltete schnell zwischen Defensive und Offensive. Selbst die in dieser Saison allenfalls mäßige Durchschlagskraft der Sturmabteilung spielte im ersten Abschnitt effektiv. Durch Treffer von Topscorer Sascha Könemann (2) und dem Juniorenspieler Stefan Schlettert bei einem Gegentreffer durch Wille hieß der Pausenstand 3:1 für den Tabellenletzten, die Ahauser Maidy Dogs.

Doch im zweiten Drittel war zwar deutlich der Wille zu spüren, die Leistung zu wiederholen, doch neben dem fehlenden Glück (dreimal Pfosten) erwachten nun auch die Gäste. Die Highlander Lüdenscheid drehten innerhalb von zwölf Minuten das Ergebnis komplett um, indem sie sechs Tore in Folge erzielten. Dreimal traf der niederländische Nationalspierl Versteeg, je einmal Elzner, Wille und Dück. Der positive Aspekt trotz der sich anbahnenden Niederlage war, dass die Maidy Dogs noch einmal zurück kamen und den Anschlusstreffer nach Powerplay durch Kapitän Sebastian Gunawan erzielten.

Das Schlussdrittel war gerade erst angepfiffen, da zappelte der Ball schon wieder im Gehäuse des zwischenzeitlich eingewechselten Gastkeepers. Stefan Schlettert traf erneut und verkürzte zu 5:7-Zwischenstand. Doch erneut der Niederländer Versteeg zerstörte die Hoffnung der Maidy Dogs durch weitere zwei Treffer. Die Begegnung wurde von beiden Seiten etwas intensiver, doch die guten Schiedsrichter behielten die Kontrolle. Das fröhliche Wechselspiel auf der Strafbank wurde nur noch durch den Treffer des Highlanders Elzner zum 5:10-Endstand unterbrochen.

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